
(Palma de Mallorca, 09.03.2009)
Der seit Jahren strengste Winter lässt auch die Sonneninsel nicht aus seinen Klauen.
Nach einigen heiteren Tagen mit Temperaturen um die 20 Grad erreichten die Ausläufer einer riesigen Polarfront am Montag auch Mallorca.
In Küstennähe regnete es bis zu 40 l/m², die Berge der Serra de Tramuntana präsentierten sich am Dienstag in strahlendem Weiß.
Bis auf 500 Meter war der Schnee liegen geblieben.
Für die nächsten Tagen wird sich die Kaltfront über den Balearen halten.
Mit mehr als einem halben Dutzend Schneefällen auf der Insel ist dieser Winter als außergewöhnlich zu bezeichnen.
Während die weiße Pracht von den Insulanern – und nicht nur von den Kindern – als exotische Abwechslung angesehen wird, haben die anhaltenden Niederschläge auch ihre negativen Folgen.
Ein vom Dauerregen ausgelöster Erdrutsch zerstörte die Küstenstraße zwischen Andratx und Estellenç bei Sa Gramola auf einer Länge von mehr als zehn Metern.
Die beliebte Ausflugsroute ist deshalb bis auf weiteres gesperrt, Estellenç nur über die nördliche Küstenstraße zu erreichen.
Experten, die die Zeit für die komplizierte Reparatur auf mindestens sechs Monate schätzen, prüfen die Möglichkeit einer Umleitung um die abgestürzte Stelle.
(Peter Neumann)




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