Das Zelten auf Mallorca ist – mit
Ausnahme am Kloster Lluc – überall offiziell verboten.
Auf privater Gelände wird dieses Verbot auch von den Eigentümern unübersehbar durch Schilder gekennzeichnet.
Das Zelten auf öffentlichen Ländereien wird jedoch in der Regel geduldet – soweit man mindestens 50 m Abstand zum Meer einhält und man sich nicht in einem Naturschutzgebiet befindet.
Die Mallorquiner machen von diesen Campingregelung vor allem an Wochenenden gerne und reichlich Gebrauch.
Beliebte Orte für »wildes» Zelten sind die vor allem die Halbinsel La Victoria, nördlich des Punt Blanc in Sant Elm und der Picknickplatz Binifaldo.
Eine geregelte Infrastruktur oder gar sanitäre Einrichtungen sind hier natürlich nicht zu erwarten.
Camping- bzw. Wohnmobile, die über Nacht an Straßenrändern, Parkplätzen und Stränden zu finden sind, stellen für Mallorca – vor allem für die Entsorgung – zunehmend ein Problem da.
Man sollte das wilde Campen – wenn überhaupt – nur als äußerste Notlösung ansehen.
Von einem reinen Campingurlaub auf Mallorca ist prinzipiell abzuraten!
Gerade in den Sommermonaten werden die verdächtigen Orte kontrolliert.
Man sollte also vorbereitet sein, wenn die Polizei vor dem Zelt oder dem Wohnmobil steht.
ACHTUNG: Der früher existierende Komfortplatz direkt am Wasser bei Colonia de Sant Père wurde 1999 geschlossen.
Und dem bis zuletzt einzigen Campingplatz »Platja Blava« wurde im Januar 2001 die Lizenz entzogen.
Leider werden diese Plätze in einigen Reiseführern immer noch erwähnt.