Nach Überquerung der Brücke geht es auf verwittertem Pflaster bergauf. Der Weg führt durch Steineichenwald vorbei an Kohlenmeilerplätzen zum Pass CollPrat (800 m).
Ein Markierungsstein zeigt dort in Richtung der Gipfel Es Tossals und Puig de Mono d'Almallutx. Der Weg nach Lluc führt nun ein wenig bergab.
Man erreicht eine weitere Weggabel, an der es rechts zur Hütte Tossals Verds geht und links zur Quelle Font des Prat. Geradeaus über eine Brücke und ein meist trockenes Flußbett gelangt man auf die Hochebene Prat de Cúber (750 m).
Weiter geht es wieder bergauf; rote Markierungen (Punkte, Pfeile oder ein "M") weisen den richtigen Weg. Nach einer guten Strecke verläßt man den schattenspenden Steineichenwald und erreicht nach etwa 2,5 Stunden den Coll de Coma Freda auf 1205 m Höhe, auf dessen Kamm eine Grenzmauer verläuft.
Belohnt wird die Mühe des Aufstiegs mit herrlichen Ausblicken.
Der sehr rauhe Weg führt nun - zunächst schattenlos - in langen Serpentinen hinunter zur Finca Coma Freda (60-90 min); kurz davor, wieder im Waldbereich, stößt er auf den Weg Tossals Verd-Lluc.
Dort wendet man sich links, folgt dem Karrenweg und läßt die bald auftauchende Finca links liegen.
Nach weiteren 15-20 min erreicht man den alten Fahrweg Lluc-Inca, biegt wiederum nach links und ist nach 250 m an der Hauptstraße (großes Eisentor).
200 m weiter oberhalb (über die Brücke) befinden sich Tankstelle und (gegenüber) Parkplatz für Massanellastürmer ab Lluc. Am Straßendreieck ein wenig weiter kann ggf. der Linienbus nach Richtung Sóller oder Inca gestoppt werden.
Wer zum Kloster Lluc möchte, folgt der Straße einige Meter weiter in Richtung Sóller. Der Weg hinunter - vorbei am Restaurant Es Guix - läßt sich nicht verfehlen.