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Foto: Extremsportlerin Astrid Benöhr
IM INTERVIEW
Extremsportlerin Astrid Benöhr auf Mallorca
(Palma de Mallorca) Extremsportlerin Astrid Benöhr (52) gehört zu den treuesten Mallorca-Besuchern. Seit zwölf Jahren kommt sie regelmäßig zum Trainieren auf die Insel, zuletzt an Rosenmontag. »Fünf bis sechs Mal im Jahr bin ich locker hier«, sagt die dreifache Mutter im Gespräch mit mallorca.de. Wenn Sie nicht gerade einen Marathon läuft – den von Calvià hat sie vor zwei Jahren gewonnen – ist sie meistens auf dem Rad unterwegs. In der Regel trainiert die Extremsportlerin bis zu fünf Stunden am Tag, aber ohne an die Grenzen zu gehen. »Die Kunst ist es, sich nicht zu übernehmen, sondern in den Körper reinhorchen zu können«, sagt sie. Der Hauptfehler vieler Hobbysportler sei es, zu wenig zu trinken. Sie habe immer zwei Flaschen am Fahrrad, ein Gemisch aus Wasser und isotonischem Getränk.

Wer Astrid Benöhr gegenüber steht, sieht eine 1,66 Meter große, zierliche Frau. Kaum zu glauben, dass Sie von 1991 bis 2004 alle WM- und EM-Titel im Doppel- und Dreifach-Triathlon gewann. Zudem hält Sie den Weltrekord für Frauen und Männer im Zehnfach-Triathlon über 38 Kilometer Schwimmen, 1.800 Kilometer Radfahren und 422 Kilometer Laufen, mit 187:18,37 Stunden. Auch auf Mallorca hat sie schon für Aufsehen gesorgt: 2004 lief sie einmal um die Insel. Dabei hat sie ihre Karriere erst mit 27 gestartet, als sie Mutter zweier Kinder war. »40 Jahre fit wie 20 bleiben«, lautet ihr Motto und dahin ist sie auf dem besten Wege. Ein wichtiger Baustein in ihrem Fitnessprogramm ist Radfahren – und Mallorca.

»Mallorca wird ja das Radfahrer-Paradies genannt, wie ich finde, absolut zurecht«, sagt sie. Die Autofahrer seien meistens rücksichtsvoll, die Straßen seien gut und natürlich die Landschaft: »Das ist ein Genuss durch so eine Postkartenidylle zu fahren«, sagt sie. Kaum eine Landschaft sei so vielfältig und für jedes Leistungsspektrum geeignet. Ihre Lieblingsstrecken führen von Colonía St. Jordi, wo sie lange eine Wohnung hatte, bis nach Santanyí oder von Alaró nach Orient. »Da muss man allerdings bei den Abfahrten das Tempo rausnehmen, die sind gefährlich«, sagt sie. Der Helm gehört bei ihr ohnehin immer dazu.

Was ist für die Extremsportlerin Astrid Benöhr das Beste am Radfahren? – »Es ist einfach perfekt für den Bewegungsapparat, weil es ausgewogen ist. Es ist viel schonender für Hüfte, Bandscheiben und Knie als das Laufen, die Kniemuskulatur wird aufgebaut, Gelenke werden durchblutet, daher ist Radfahren auch in der Reha im Einsatz«, weiß die gelernte Biologisch Technische Assistentin. Außerdem sehe man während des Radfahrens viel mehr von der Umgebung, gerade auf Mallorca sei das wichtig. »Hier sind sie wegen des besseren Wetters einfach häufiger an der frischen Luft, deshalb hat Mallorca so einen hohen Wellnessfaktor. Für frische Luft gibt es keine Pille«, sagt sie lachend.

Im Sommer will Astrid Benöhr mindestens noch einen Triatlón und einen Maratón laufen. Außerdem hält Sie Vorträge zum Thema Motivation und betreut das Projekt Speed 4 – Sportmotivation für Kinder.

Das Interview führt Thomas Zapp exklusiv für mallorca.de
Foto: http://www.astrid-benoehr.de, mit freundlicher Genehmigung von Astrid Benöhr
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