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AUSGABE SEPTEMBER 2006
Der Mallorca Newsletter
21.09.2006
Ungewöhnlich starker Septemberregen
Der Regen im Spätsommer –M im Volksmund »Gota Fría« (»Kalter Tropfen«) genannt – hat dieses Jahr auf Mallorca stärker begonnen als üblich. Das Wetterphänomen, welches jedes Jahr ab Ende August auf Mallorca mehr oder weniger stark eintritt, begann letzte Woche Mittwoch mit rund 5.000 Blitzen und mehr als 140 Liter Regen pro Quadratmeter in nur 24 Stunden.
Neben zahlreichen Sachschäden kam es vielerorts auch zu Verletzten.
So stürzten in Calvià drei Bauarbeiter in einen Hohlraum, weil das Stahlgerüst der Decke wegen des Regens nachgab. Sie wurden leicht verletzt. In Palma drohte ein 14-Jähriger im Flussbett des Torrente Gros zu ertrinken.
Die Polizei befreite überdies zwei Autofahrer, deren Wagen in den Wassermassen steckengeblieben waren. In vielen Teilen der Insel waren Landstraßen wegen Überflutung gesperrt. Vereinzelt kam es zu Stromausfällen.
Für den Zivilschutz galt mehrere Tage die Alarmstufe Orange, die zweithöchste Stufe.
Die schlimmsten Verwüstungen richtete die »Gota Fría« in Alaró an, wo das Wasser bis zu einer Höhe von 1,40 Meter in Straßen und Häusern stand. Dort starb eine Rentnerin, die von den Wassermassen mitgerissen worden war.
Wenige Stunden später richtete das Unwetter in mehreren Orten im Süden und Osten Mallorcas zahlreiche Schäden an. Besonders stark war Llucmayor betroffen, wo Schilder und Reklametafeln durch einen »Mini-Tornado« (»cap de fibló« genannt) zerstört, zahlreiche Zweige von den Bäumen gerissen und Hauswände beschädigt wurden. Auch in anderen Gebieten Mallorcas gab es zeitweise starke Winde – etwa im Nordosten, wo ein schwerer Sturm mit 93 km/h durch Cala Ratjada fegte.
Nach den starken Regenfällen und Stürmen sanken die Temperaturen um durchschnittliche 3 bis 5°C. Freitagnachmittag wurden in Palma lediglich 20°C gemessen.
Die Regenfälle hatten aber auch positive Nebeneffekte. Wie Palmas Wasserwerke mitteilten, hat das Wasser im Cuber-Stausee fast die 83-Prozent-Marke erreicht. Der See Gorg Blau ist dagegen nur zu einem Viertel gefüllt. Vor einem Jahr lag der mittlere Wasserstand der Stauseen um fast ein Viertel niedriger als jetzt. Die beiden Stauseen bilden die größten Wasserspeicher der Insel.
Seit Beginn dieser Woche hat sich das Wetter auf Mallorca aber wieder dem Spätsommer angepasst. Aktuell zeigt das Thermometer Maximaltemperaturen von 32°C bei freundlicher, leichter Bewölkung. (mallorca.de)
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21.09.2006
Tragische Unfälle mit Todesopfern
In den letzten Tagen kam es auf Mallorca zu tragischen Unfällen, bei denen auch deutsche Touristen zu den Opfern gehörten. So wurde letzten Freitag ein deutscher Tourist am Strand Palmira de Paguera von einer Welle mitgerissen. Der 71-Jährige schaffte es nicht mehr an die Wasseroberfläche und ertrank. Die Sanitäter versuchten ihn wiederzubeleben, der Mann verstarb jedoch noch am Strand. Trotz des schlechten Wetters und obwohl die Wellen etwa 1,50 Meter hoch waren, hing am Strand lediglich die gelbe Flagge. Mehrere Personen hatten zum Unglückzeitpunkt am Strand von Paguera gebadet.
In Sa Coma starb ein 77-jähriger Urlauber beim Schwimmen im Hotelpool an einem Herzinfarkt. Hotelgäste entdeckten den Mann, der leblos im Wasser trieb. Auch hier blieben die Wiederbelebungsmaßnahmen erfolglos. Mehr Glück hatte eine 60-jährige Schweizerin an der Playa de Muro, die bewusstlos aus dem Wasser gezogen und ins Krankenhaus von Muro gebracht werden konnte.
In Arenal starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein 30-jähriger Deutscher, nachdem er von einem Balkon im siebten Stock eines Hotel fiel. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der »Schinkenstraße« gegen 1:45 Uhr. Bei dem Sturz vom Balkon landete der Mann auf dem Vordach des Hotels. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Die Notdienste konnten ihm nicht mehr helfen, er verstarb noch am Unglücksort. (mallorca.de / Inselradio)
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21.09.2006
Tourismusminister rechnet mit 12 Millionen Touristen
Bis Ende des Jahres werden rund 12 Millionen Touristen die Balearen besucht haben, das sind über 500.000 mehr als im vergangenen Jahr. Mit diesen Zahlen rechnet das balearische Tourismusministerium. Der zweitgrößte Reiseveranstalter Thomas Cook bestätigte den Tourismusboom auf den Inseln. Der Konzernvorstand kam nach Mallorca, um sich bei Politikern und Hoteliers für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Vorstandsvorsitzender Thomas Holtrop zählte Mallorca mit einem Buchungsplus von rund 10% für Thomas Cook zu den Gewinnern dieser Saison. Gründe für den Erfolg sind laut Thomas Holtrop, dass Hoteliers und Veranstalter die Qualität des Angebots verbessert und stärker auf die Wünsche der Kunden ausgerichtet haben. Außerdem sprach er von einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. (mallorca.de / Inselradio)
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21.09.2006
Tunnel und Bahnhof in Palma eingeweiht
In Palma fahren die Züge in Richtung Inca seit Montag von der neuen, unterirdischen Station in der Calle Jacinto Verdaguer ab.
Der balearische Ministerpräsident Jaume Matas, Bauministerin Mabel Cabrer und Palmas Bürgermeisterin Catalina Cirer weihten den neuen Bahnhof ein. Gleichzeitig wurde auch der neue Tunnel eröffnet. Nach der Fahrt durch den Tunnel sagte Ministerpräsident Matas, dass Palma einen Schritt in eine modernere Zukunft getan habe. Insgesamt verläuft die Bahn über eine Strecke von anderthalb Kilometern unterirdisch. Der Bahntunnel soll von der Plaza de España zur Via de Cintura führen. Der Zugfahrplan wird dadurch nicht beeinträchtigt. Der neue Bahnhof befindet etwa 100 Meter von der bisherigen provisorischen Endstation entfernt. Später fährt die Bahn oberirdisch weiter bis nach Inca. Die neue Haltestelle wird etwa ein halbes Jahr lang Endstation bleiben. Im März soll dann der neue Hauptbahnhof an der Plaza de España eröffnet werden.
Fahrgäste hatten sich bereits am Wochenende darüber beklagt, dass die vorläufige Endstation noch weiter vom Stadtzentrum entfernt ist als die bisherige. Außerdem halten einige die vielen Treppen an der Station Jacinto Verdaguer für unzumutbar. (mallorca.de / Inselradio)
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07.09.2006
Rekordsommer für den Tourismus auf Mallorca
Nach ersten Schätzungen des Hotelverbandes waren die Hotels auf Mallorca in diesem Sommer im Schnitt zu 95% belegt. Diese Zahl wurde auch ohne die in früheren Jahren gewährten Sonderangebote erreicht. An der Playa de Palma und in Can Picafort waren laut Hotelverband zu Beginn dieses Monats keine Zimmer mehr frei. Schätzungen gehen momentan davon aus, dass die durchschnittliche Auslastung etwa um drei Prozent über den Zahlen des vergangenen Jahres liegt.
Auch die Urlauberzahlen sind auf Rekordkurs: Von Januar bis einschließlich Juli 2006 verbrachten knapp sieben Millionen Touristen ihren Urlaub auf den Balearen. Laut dem balearischen Tourismusminister, Joan Flaquer, besuchten damit knapp eine Million mehr Urlauber die Inseln als vor drei Jahren. Flaquer hob besonders hervor, dass die Zahl der spanischen Balearenurlauber um 30% gestiegen ist. Trotzdem bleibt Deutschland der wichtigste Partner der balearischen Tourismusindustrie. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres kamen mehr als zwei Millionen Bundesbürger auf die Inseln. Das sind fast neun Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2005.
Durch diese Rekordzahlen fühlt sich Joan Flaquer in seiner Meinung gestärkt, dass die nächste Saison noch besser verlaufen werde. Zwar rechne er für 2007 nicht mit höheren Urlauberzahlen als in diesem Jahr, er geht aber davon aus, dass die Rentabilität der Hotels steigen wird. Da die Balearen jetzt wieder mehr Urlauber dazu gewonnen hätten, könnten die Hotels ihre Preise problemlos anheben, meinte der Minister.
Zu den Rekordzahlen reihen sich auch die Fluggastzahlen auf Mallorcas Flughafen Son Sant Joan, der für August abermals mehr als drei Millionen Passagiere meldete. Die drei Millionen Grenze war im Juli zum ersten Mal überschritten worden.
Der Trend setzte sich auch im September fort. Allein am letzten Wochenende wurden am Flughafen rund 351.000 Passagiere erwartet, 5% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Tag mit den meisten Passagieren war der Samstag, mit rund 141.600 Passagieren und 946 Starts und Landungen. (mallorca.de)
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07.09.2006
Tote am Strand
In der Nähe des Strands Can Pere Antoni haben Spaziergänger die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Die Tote lag auf den Felsen gerade oberhalb des Meeresspiegels. Laut Polizei-Angaben handelt es sich um eine 33-jährige Irin. Die Frau wohnte in Son Ferrer in Calvià. Wie die Autopsie ergab, ist die Frau beim Baden ertrunken. Fremdeinwirkung schließt die Polizei aus. (mallorca.de / Inselradio)
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07.09.2006
Ende der Umstellungsfrist beim Antitabakgesetz
Seit dem 1. September müssen alle Lokale, die größer als 100 Quadratmeter sind, abgeteilte Raucherzonen haben. Falls diese Zonen nicht eingerichtet worden sind, darf in dem gesamten Lokal nicht mehr geraucht werden. So steht es im neuen spanischen Antitabakgesetz, das seit Januar in Kraft ist und teilweise noch weitreichender ist als das balearische Antitabakgesetz, welches seit Juli 2005 gültig ist.
Das Gesetz verbietet zudem das Rauchen an allen Arbeitsplätzen, die nicht in freier Natur sind. Auch schreibt es Einschränkungen beim Tabak-Verkauf vor. Raucher können ihre Zigaretten nur noch in Tabakläden und an Automaten erwerben, und auch deren Zahlen sollen auf etwa die Hälfte des alten Bestandes reduziert werden. Außerdem muss die Tabakindustrie innerhalb der nächsten drei Jahre alle Sponsorenverträge für Sportereignisse kündigen.
Während weite Teile des Gesetzes sofort zu Beginn des Jahres umgesetzt werden mussten, wurde den Gastwirten von der Regierung eine Frist eingeräumt, um ihre Räume entsprechend einzurichten. Diese Frist endete am 31. August.
Vorausgegangen war ein Streit zwischen der Balearenregierung und der Zentralregierung in Madrid. Ein juristischer Bericht brachte aber Klarheit. Das balearische Antitabakgesetz, welches Raucherzonen in allen Gaststätten unabhängig von ihrer Größe vorschreibt, darf angewandt werden, weil es in diesem Punkt strenger ist als die spanische Neuregelung. Das spanische Gesetz fordert Raucherzonen nur für Lokale von mehr als 100 Quadratmeter und wäre für die meisten Lokale auf Mallorca nicht anzuwenden gewesen. (mallorca.de)
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07.09.2006
Naturschutz im Tramuntana-Gebirge wird ausgeweitet
Noch vor Ende dieses Jahres wird das balearische Umweltministerium den Naturschutz im Tramuntana-Gebirge ausweiten. Wie Minister Jaume Font mitteilte, sind 20 Gemeinden in einem Gebiet von über 60.000 Quadratmetern betroffen. Gut 80% des Geländes befinden sich in Privatbesitz. Besonders strenge Vorschriften gelten für das Küstengebiet zwischen Sa Calobra und der Halbinsel Formentor.
Erst im Juni hatte der balearische Umweltminister Jaume Font die Gründung des Naturparks Es Trenc-Salobrar bekannt gegeben. Der Park wird knapp 4.000 Hektar umfassen, zu denen auch der Strand von Es Trenc gehören wird. Bei fast zwei Drittel der Fläche handelt es sich um den Meeresboden vor Mallorcas bekanntestem Naturstrand.
Auch die gesamte Gemeinde Escorca wird zum Naturschutzgebiet erklärt. Escorca liegt zwischen Sòller und Pollensa. Zu ihrem Gebiet gehören auch das Kloster Lluc und die Schlucht Torrente de Pareis.
Insgesamt ist geplant, etwa 200.000 Hektar (fast 20%) des balearischen Territoriums zum Naturschutzgebiet zu erklären. Eine Liste mit den entsprechenden Gebieten liegt bereits der zuständigen EU-Kommission vor. (mallorca.de / Inselradio)
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07.09.2006
Wetterbilanz: August war ungewöhnlich kühl
Wie das meteorologische Institut in Porto Pi mitteilte, lag der August 2006 mit einem Mittelwert von 25,3°C etwa ein Grad unter der durchschnittlichen Augusttemperatur der letzten 15 Jahre. Damit war er der zweitkälteste August der vergangenen 15 Jahre. Nach Angaben der Meteorologen hatte sich die Wetterlage nach dem heißen Juli am 3. August verändert, als Kaltluft zu den Balearen strömte und fast einen Monat lang für tiefere Temperaturen als sonst sorgte. (mallorca.de / Inselradio)
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