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AUSGABE SEPTEMBER 2005
Der Mallorca Newsletter
22.09.2005
Unwetter und Temperatursturz auf Mallorca
Am letzten Freitag lagen die Temperaturen auf Mallorca noch bei gut 30ºC - nach einem starken Gewitter am Samstag fielen die Temperaturen schlagartig um über 10°C. Am Sonntag lagen die Höchsttemperaturen tagsüber nur noch bei 20ºC und in der Nacht teilweise sogar nur bei 11ºC. Den größten Temperatursturz verzeichnete das Kloster Lluc im Tramuntanagebirge. Dort herrschten am Freitag noch 28ºC - kaum 24 Stunden später waren es nur noch maximal 15ºC. Ursache war eine Gewitterfront über den Balearischen Inseln, bei der rund 4.400 Blitze gezählt wurden. Die anschließenden Stromausfälle ließen rund 4.800 Haushalte ohne Licht. Allein in Arenal fiel bei 1.300 Kunden der Stromgesellschaft Gesa der Strom aus. Auf dem Flughafen von Sont San Joan hatten die Flüge im Schnitt mehr als eine halbe Stunde Verspätung. Auch die Fährlinien waren betroffen. So mußte die Balearia eine Fähre auf dem Weg von Alcudia nach Ciutadella auf Menorca nach Mahon umleiten. Allerdings konnte die Fähre auch dort nicht anlegen, so daß die Passagiere schließlich zurück nach Alcudia gebracht wurden. Danach wurden die weiteren Fährverbindungen zwischen Alcudia und Ciutadella abgesagt. Eine Woche zuvor zogen vor der Nordost-Küste Windhosen ("Tornados") auf. Zunächst erschreckte ein Wirbelsturm vor Cala Rajada und Capdepera vor allem die Freizeitschiffer. Der Tornado hielt sich etwa 20 Minuten vor der Küste von Cala Rajada auf bevor er sich (ohne Schaden angerichtet zu haben) wieder auflösten. Einen Tag später bildeten sich Wirbelstürme vor Port de Sóller und Portocolom. Auch hier blieben die Stürme auf dem Meer und richteten keinerlei Schaden an. Das Meteorologische Institut erklärte, es handele sich um ein normales Wetterphänomen für diese Jahreszeit. Windhosen bilden sich am Ende des Sommers häufig im westlichen Mittelmeerraum. Vor genau einem Jahr entwurzelte ein solcher Sturm in Port de Valldemossa zahlreiche Bäume und richtete erheblichen Schaden an. Für diese Woche sagen die Meteorologen zwar weiter instabiles Wetter voraus, aber die Temperaturen sollen wieder steigen. Aktuell liegen die Tageshöchstwerte bei 25 bis 28°C. (mallorca.de / Inselradio)
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22.09.2005
Künstliche Riffe für Mallorcas Ostküste
Um den Meeresboden in den Küstengewässern zwischen Santanyí und Artà zu schützen, wird die Balearenregierung dort 450 Betonblöcke versenken. Das entschied jetzt das balearische Agrar- und Fischereiministerium. Die je acht Tonnen schweren Blöcke sollen bestimmte verbotene Fischfangmethoden unmöglich machen. Fischerkooperativen und Umweltorganisationen hatten wiederholt darüber geklagt, daß meist ausländische Fischer den Meeresboden aufwühlen und dadurch Fanggebiete zerstören. Die künstlichen Riffe kosten rund 1,2 Millionen Euro. Der erste Teil der Blöcke könnte möglicherweise noch in diesem Jahr versenkt werden. (Inselradio)
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22.09.2005
Weinort Binissalem feierte traditionelles Weinfest
Erster Höhepunkt der traditionellen "Festa des Vermar" war die traditionelle Traubenschlacht am letzten Samstag. Bei diesem Spektakel bewerfen sich die Teilnehmer vor dem Rathaus mit Tonnen von Weintrauben. Am anschließenden gemeinsamen Mittagessen nahmen rund 1.200 Personen teil. Am Sonntag schloß sich mit dem Traubentreten ein weiteres Highlight des Weinfests von Binissalem an bevor an diesem Donnerstag das Festmahl "Fideus des Vermar" folgt. Eine Gruppe von Anwohnern hatte sich im Vorfeld darüber beklagt, daß die Gemeinde das Fest auf dem Parkplatz in der Nähe einer Schule abhält. Dort befürchten viele Lärmbelästigungen für die Bewohner. Allerdings hat Bürgermeister Nadal die Entscheidung der Gemeinde verteidigt, der bishereige Platz sei zu enge geworden. Die Feierlichkeiten enden am 25. September mit einer kostenlosen Weinverköstigung. Binissalem feiert sein traditionelles Weinfest zum 41. Mal. (mallorca.de / Inselradio)
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22.09.2005
Urlauber- und Flugpassagierzahlen gestiegen
In den ersten acht Monaten dieses Jahres haben sieben Millionen ausländische Touristen die Balearen besucht. Laut einer Untersuchung der spanischen Regierung ist auch die Zahl der spanischen Urlauber um 1,3% gestiegen. Fast 40% aller Urlauber stammen aus Deutschland. Die Zahl der Deutschen ist in diesem Jahr um fast 8% Bundesbürger gestiegen. Auch der Flughafen von Palma meldet einen Monatsrekord: Zum ersten Mal in der Geschichte des mallorquinischen Flugverkehrs sind im vergangenen Monat mehr als drei Millionen Fluggäste in Palma gestartet oder gelandet. Gegenüber dem August letzten Jahres erhöhte sich das Passagieraufkommen um gut 2%. Der Zuwachs ist vor allem dem deutschen Urlaubermarkt zu verdanken. Im August kamen rund vier Prozent mehr Deutsche nach Mallorca als im vergangenen Jahr. (mallorca.de / Inselradio)
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22.09.2005
US-Flugzeugträgers "Theodore Roosevelt" in Palma
Die "USS Theodore Roosevelt" war am Dienstag letzter Woche unter scharfen Sicherheitsmaßnahmen in Palma eingetroffen. 50 Polizisten bewachten den Flugzeugträger. Andere Schiffe müßten einen Mindestabstand von 50 Metern einhalten. Während Ministerpräsident Jaume Matas den Besuch des atombetriebenen US-Flugzeugträgers "Theodore Roosevelt" begrüßt hat, protestierten Umweltorganisationen gegen den Aufenthalt des Schiffes in Palma. Auch im spanischen Kongreß hat sich die Partei der Grünen dagegen ausgesprochen, daß die Zentralregierung den Besuch von atombetriebenen Schiffen auf Mallorca erlaubt. Die Umwelt-Dachorganisation "Plattform für Demokratie und soziale Globalisierung" forderte außerdem die Zentralregierung auf, Kriegsschiffe in Zukunft nicht mehr in spanischen Gewässern zu dulden. Der Kommandant der "Theodor Roosevelt" versicherte Matas bei dessen Besuch auf dem Flugzeugträger, sein Schiff sei sauber und sicher und stelle keinerlei Gefahr für die mallorquinische Bevölkerung dar. Amerikanische Kriegsschiffe sind häufig Gast im militärischen Teil des Hafens in Palma. Nicht nur während der jährlichen Mittelmeer-Manöver sondern in den letzten Jahren auch nach Einsätzen in den Krisengebieten des nahen und mittleren Ostens. Immer wieder kommt es gerade bei atombetriebenen Schiffen zu Protesten der Umweltverbände. Aber es gibt auch Befürworter der Anlandungen - nicht zu letzt stellen die Matrosen eine gern gesehene Kaufkraft für Palmas Geschäfte da. Die "USS Theodore Roosevelt" beheimatet in Vollbesatzung über 3.000 Seeleute. (mallorca.de)
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07.09.2005
Einbußen bei Gastwirten trotz guter Saison
Während der balearische Unternehmerverband "Pimen" von der Balearenregierung rechtliche Vorschriften für "All Inclusive"-Reisen fordert, sieht der "Caeb" keinen Anlaß für ein neues Gesetz. Ein solches Gesetzt, welches u.a. das "All Inclusive"-Angebot auf Mallorca reglementieren soll, war bereits zu Beginn dieses Jahres ins Gespräch gebracht worden. Damals wurde auch eine sogenannte "All Inclusive"-Kommission gegründet, welche die Auswirkungen dieser Angebote auf die balearische Wirtschaft untersuchen soll. Der "Caeb"-Präsident schlug dem balearischen Tourismusminister Joan Flaquer statt dessen vor, gemeinsam "nach phantasievolleren Möglichkeiten zu suchen, um die Konkurrenz auszuschalten". Beide Verbände stimmten darin überein, daß die Sommersaison im Allgemeinen gut verlaufen sei. Allerdings hätten die Gastwirte wegen des steigenden "All Inclusive"-Angebots Einbußen hinnehmen müssen. (mallorca.de / Inselradio)
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07.09.2005
Sturzregen über Mallorca
In Palmas Vorort Establiments fielen am Dienstag in nur fünf Minuten 24 Liter Wasser pro Quadratmeter und auch in Palma meldeten Polizei und Feuerwehr mehrere kleine Zwischenfälle, die aber keinen großen Schaden anrichteten. In Can Picafort stand dagegen die Hauptverkehrsstraße Paseo Colón unter Wasser. Auch in Andratx waren einige Straßen überflutet. Für Mittwochnacht und für Donnerstag sagt das Meteorologische Institut ebenfalls Gewitter mit teilweise starken Niederschlägen voraus, die auch als Hagel niedergehen können. Zum Wochenende erwarten die Meteorologen aber wieder Sonnenschein und Temperaturen über 30°C. (mallorca.de / Inselradio)
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07.09.2005
VI. Europatag der jüdischen Kultur in Palma
Der Festtag wurde vergangenen Sonntag mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begangen. Es richtet sich gleichermaßen an die rund 300 Mitglieder der jüdischen Gemeinde auf Mallorca wie an die Mitglieder anderer Glaubensgemeinschaften. So fanden Führungen durch das frühere Judenviertel der Stadt und Besichtigungen der Synagoge auf dem Programm, im Theater Xesc Forteza fand außerdem ein Vortrag statt. Auf einem Flohmarkt auf der Plaza Prébere Miquel Maura konnten Interessierte jüdische Bücher, Antiquitäten und Kunstartikel erstehen und außerdem Spezialitäten der jüdischen Küche probieren. Der Europatag der jüdischen Kultur fand zum ersten Mal in Palma statt. (mallorca.de / Inselradio)
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07.09.2005
Steuererhöhung auf Alkohol und Tabak geplant
4,8 Cent pro Liter Treibstoff und zehn Prozent mehr Steuern auf Alkohol und Tabak. Mit diesen Steuererhöhungen sollten die autonomen Regionen in Spanien das Defizit im Gesundheitswesen ausgleichen. Den Vorschlag unterbreitete jetzt die Zentralregierung. Die Steuererhöhungen könnten im kommenden Jahr mindestens 2,6 Milliarden Euro einbringen, sagten Finanzminister Pedro Solbes und Gesundheitsministerin Elena Salgado. Die Balearenregierung hat den Vorschlag der Zentralregierung bereits zurückgewiesen. (Inselradio)
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07.09.2005
40% der Bevölkerung sind Kinder und Senioren
In vielen Dörfern der Inselmitte ist der Anteil der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter kleiner als der von Kindern und Senioren. In den meisten Küstenorten ist das Verhältnis dagegen umgekehrt. Das ergab jetzt eine Untersuchung der Sparkasse La Caixa, welche die Bevölkerungsstruktur untersuchte. Als nicht arbeitende Bevölkerungsgruppen gelten Kinder unter 15 Jahren und Senioren über 64. Den Rekord der nicht Arbeitsfähigen hält das Dorf Ariany, wo Dreiviertel der Bevölkerung einer dieser beiden Altersgruppen angehören. Balearenweit stellen Kinder und Senioren 40% der Bevölkerung. Nur knapp 14% der Bewohner Mallorcas sind über 64 Jahre. Damit haben die Balearen nach den Kanarischen Inseln den zweitniedrigsten Anteil an Senioren von ganz Spanien. (mallorca.de / Inselradio)
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07.09.2005
Politischer Machtkampf in Calvià
Ende Juli trat der Verbraucherreferent Joan Thomàs in der Gemeinde Calvià aus seiner Partei, der Unió Mallorquina (UM), aus und löste damit einen Machtkampf zwischen der balearischen Parteispitze und den Mitgliedern der Partido Popular (PP) von Calvià aus. Die Krise im Gemeinderat entstand nach der Abstimmung um die Übernahme der Wohnsiedlungen Nova Santa Ponça und Golf de Santa Ponsa. Eine Mehrheit für diese Übernahme kam nur durch den Parteiaustritt zustande. Der politische Machtkampf sorgte nicht nur im Gemeinderat für Unruhe, sondern ließ auch die Koalition zwischen PP und der kleineren UM in Mallorcas Inselrat unruhig werden. Um diese nicht zu gefährden, war Calviàs Bürgermeister Carlos Delgado (PP) von der Spitze seiner Partei und vom balearische Ministerpräsident Matas aufgefordert worden, Thomàs aus allen Ämtern zu entlassen. Am letzten Wochenende stimmte die PP allerdings einstimmig dagegen. Anfang der Woche trat nun Joan Thomàs von seinem Amt in der Gemeinderegierung zurück. Seinen Sitz im Gemeinderat werde er aber nicht aufgeben, sagte Thomàs vor der Presse. Thomàs begründete seine Entscheidung damit, daß er Carlos Delgado nicht schaden wolle. (mallorca.de)
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