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AUSGABE MAI 2007
Der Mallorca Newsletter
23.05.2007
Kein Streik der Busfahrer
Im letzten Moment konnte der für den 25. und 26. Mai angekündigte Streik der Touristenbusfahrer auf Mallorca verhindert werden. Die Fahrer forderten höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen und drohten damit, an den Tagen kurz vor und kurz nach der Wahl am 27. Mai keine Touristen zu befördern. Unternehmer und Gewerkschaften einigten sich nun auf eine Lohnerhöhungen von 4,5%. Über einen Vertrag, der vier Jahr in Kraft sein soll, wird nun in den verschiedenen Gremien verhandelt. Alle Beteiligten betonten, dass man gemeinsam große Anstrengungen unternommen habe, um einen Streik zu verhindern. Dass ein solcher Ausstand dem Ansehen der Insel sehr schaden kann, zeigte das Transportchaos im vergangenen Jahr, als der letzte Tarifvertrag ausgehandelt wurde. (mallorca.de/pvn)
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23.05.2007
Ferngasleitung vom Festland
269 Kilometer lang soll die neue Erdgas-Fernleitung von Dénia bei Valencia über Ibiza bis nach Mallorca werden. Die Röhre aus Spezialstahl hat 50 Zentimeter Durchmesser. Die Verlegung erfolgt in mehreren Phasen. In Küstennähe wird dafür bis zu 73 Metern Wassertiefe ein tiefer Graben geformt und das Rohr stabil eingebettet. Die Verlegung auf hoher See erfolgt dann durch Spezialschiffe. Zwischen Dénia und Ibiza müssen Tiefen von mehr als 1.000 Metern überwunden werden. Mit dem Baubeginn ist dieses Jahr aber nicht zu rechnen. Naturschützer und Fischer sehen das Projekt allerdings mit Besorgnis. Die einen geben zu bedenken, dass die Unterwasserstraße erhebliche Auswirkungen auf die einheimische Meeresfauna haben wird. Die Gasleitung durchschneidet die Wanderrouten zahlreicher Fischarten. Die Fischer bangen um ihre letzten erträglichen Fanggründe und befürchten ein weiteres Absinken der schon in den letzten Jahren stark geschmälerten Fangquote. (pvn)
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23.05.2007
Naturstrand Es Trenc soll für Badegäste teilweise gesperrt werden
Die Balearenregierung will den beliebten Strand von Es Trenc im Südosten der Insel in Teilen für die Öffentlichkeit sperren. Als Grund wird der »bedenklichen« Zustandes des Naturstrandes genannt. Durch die zahlreichen Besucher sei der Es Trenc teilweise sehr stark verschmutzt und die Umwelt an dieser Stelle werde durch die vielen Badegäste und Besucher gefährdet. Besonders betroffen sei das für viele Meeresbewohner wichtige Seegras. Auch sei vielen Besucher nicht bewusst, dass es sich beim Es Trenc um einen geschützten Naturstrand handelt und daher würden sie sich nicht angemessen verhalten. Hinzu kommt, dass der Strand in den letzten 30 Jahren über 20 Meter an Sandfläche an das Meer verloren hat. Durch die verstärkten Schutz soll weitere Erosionen verhindert werden. (mallorca.de/Inselradio)
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23.05.2007
Neue Lautstärkenregelung für Musik in Bars und Kneipen
Die Balearenregierung hat einen Gesetzesvorschlag beschlossen, nachdem die maximale Lautstärke für Musik auf den Terrassen der Bars auf den balearischen Inseln 65 Dezibel (dB) nicht überschreiten darf. Im Innenbereich gelten 40 dB als Höchstgrenze (zum Vergleich: Straßenlärm erreicht einen Wert von 50-50 dB). Weiterhin wurde beschlossen, dass Musiker nur noch bis Mitternacht auftreten dürfen und zudem eine Mittagspause zwischen 15:00 und 17:00 Uhr eingehalten werden muss. Auch bei den Instrumenten gibt es Beschränkungen: Saiteninstrumente, Klavier und elektronische Instrumente sind zugelassen, Schlagzeuge, die 65 dB überschreiten, hingegen nicht. Bühnen dürfen nicht höher als 20 cm gebaut werden. Mit diesen Bestimmungen will die Regierung vor allem in der Touristenzone an der Playa de Palma für mehr Ruhe sorgen. (mallorca.de/Inselradio)
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23.05.2007
Jagd auf Autos mit ausländischen Kennzeichen
Guardia Civil und die Stadtpolizei von Palma hatten im Frühjahr – wie fast jedes Jahr üblich wie ein Frühjahrputz – zur Jagd auf Autos mit ausländischen Kennzeichen geblasen. Bei vier groß angelegten Kontrollen wurden insgesamt 66 Fahrzeuge vorläufig beschlagnahmt, deren Besitzer – darunter 26 Deutsche und ein Österreicher – gegen die gesetzliche Ummeldepflicht und das Versicherungsgebot verstoßen hatten. Insgesamt wurden mehr als 150 Fahrzeuge überprüft. Zwei der Kontrollen fanden in der Nähe zweier internationaler Schulen statt, die anderen beiden am Flughafen Son Sant Joan. Die offensichtliche Konzentration von Wagen mit ausländischen Kennzeichen bei den Schulen ist weithin bekannt. Bei den Kontrollen am Flughafen ging die Polizei davon aus, dass Urlauber, die mit eigenem Fahrzeug und ausländischen Kennzeichen auf die Insel kommen, logischerweise kein Interesse am Flughafen haben sollen, wohl aber Residenten, die ihre Besucher mit nicht umgemeldeten Autos abholen. Der spektakulärste Fall war eine zehn Meter lange Ford Lincoln Luxuslimousine mit abgelaufenem deutschen Überführungskennzeichen, deren Fahrer weder Zulassung noch Versicherungspapiere vorweisen konnte. Die Polizei vermutet, dass der Lincoln für den Transport von VIP-Gästen verwendet wurde, wozu auch keine Genehmigung vorlag. Bei einer Übersiedelung nach Mallorca muss jeder zukünftige Resident sein Auto innerhalb von 30 Tagen ummelden. In dieser Zeitspanne ist das Ummelden gratis und nur die Abnahme durch den »spanischen TÜV« (Inspecció Tècnica de Vehicles, »ITV«) ist kostenpflichtig. Nach dieser Zeit sind die Geldstrafen für Nichtummelden empfindlich hoch und übersteigen meist die Hälfte des Wertes des Fahrzeugs. (mallorca.de / pvn)
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23.05.2007
Großanlage für Sonnenenergie
Die größte Photovoltaikanlage der Balearen soll auf einem alten Fincagelände bei Porreras entstehen. Der Bielefelder Sonnenernegie-Spezialist Schüco wird das Projekt ausführen. Auf insgesamt 6 Hektar Fläche werden 22 Sonnenpaneele erreichtet, die jeweils 115 Kilowatt pro Stunde erzeugen. Im Jahr sollen so rund 2,5 Megawatt sauberer Strom gewonnen werden, etwa ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs des Dorfes. Der Strom wird allerdings in das öffentliche Netz eingespeist. Nach Angaben der Firma Schüco können mit dieser Produktion der Ausstoß von 2200 Tonnen Kohlendioxid bei herkömmlicher Stromgewinnung durch Kohleverbrennung eingespart werden. Mit der Anlage, die mehr als 20 Millionen Euro kosten wird, wollen nicht nur die Gemeinde Porreras, sondern auch die Balearenregierung, die das Projekt unterstützt, ein Signal zur Nachahmung geben. Ziel der Regierung ist es, innerhalb weniger Jahr den Ausstoß von Kohlendioxid um 30 Prozent zu verringern. (pvn)
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09.05.2007
Großaktion gegen Geldwäsche und Immobilienbetrug
Die politische, finanzielle und administrative Welt auf Mallorca kommt auch knapp drei Wochen vor den anstehenden Kommunalwahlen Ende Mai nicht zur Ruhe. Noch immer hagelt es fast täglich neue Enthüllungen im Rahmen des Korruptionsskandals in Andraitx, aus Zeugen werden Angeklagte und noch ist ein Ende der Ermittlungen gegen mehr als 60 Personen - Politiker, Beamte, Bauunternehmer und auch die Besitzer der mit manipulierten Unterlagen gebauten Häuser und Villen - nicht absehbar. Und schon erschüttert ein neuer Skandal mit sehr bekannten Akteuren die heile Inselwelt. In einer überraschenden Großaktion mit mehr als 100 Polizisten und Finanzbeamten wurden die Büros einer der bekanntesten und größten Anwaltskanzleien Palmas, eines ebenso bekannten Notariats und verschiedener in die illegalen Aktivitäten verwickelten Firmen durchsucht. Kunden der Gruppe sind auch zahlreiche ausländische Residenten der Insel. Die Beamten "filzten" die Büros bis in die späte Nacht, beschlagnahmten kistenweise Dokumente und kopierten die Inhalte der Festplatten der vorgefundenen Computer. Vorgeworfen wird den Anwälten, Notaren und Unternehmern Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Betrug in großem Stil. Von der Anwaltskanzlei aus seien - so die Staatsanwaltschaft - mehr als 800 Off-Shore-Firmen mit mehreren Hundert Millionen Euro vor allem im Steuerparadies Panamá gesteuert worden. Die Gruppe hatte ihre allumfassenden Dienste dreist im Internet angeboten, die Seiten verschwanden am gleichen Tag der Polizeiaktion. Ins Rollen war die Aktion durch verschiedene Anzeigen betrogener Grundstücksbesitzer aus Andraitx gekommen. Dort hatten Grundstücksspekulanten mit Hilfe von Anwälten, Notaren und Strohmännern baureife Parzellen jeweils an mehrere Käufer - ohne deren Wissen - verkauft. Obwohl die Ermittlungen bei mehreren Gerichten schon seit Monaten im Gange waren, kam die Großaktion der Staatsanwaltschaft Antikorruption für die meisten Angeschuldigten überraschend. Die Auswertung der beschlagnahmten Dokumentation und Festplatten wird einige Wochen dauern. Erst dann ist mit einer Anklageerhebung zu rechnen. (mallorca.de / pvn)
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09.05.2007
Militärmanöver in der Bucht von Palma
Diese Woche starteten Marineeinheiten aus Spanien, Portugal, Frankreich und Italien in der Bucht von Palma zum NATO-Manöver, welches in jedem Jahr Ende April/Anfang Mai in den Gewässern um die Balearen stattfindet. Bei den Marineübungen soll insbesondere die Bekämpfung von Seeminen trainiert werden. Dabei wird die Entschärfung von Seeminen und ihre Beseitigung simuliert. Hierfür haben Flugzeuge Übungsminen ins Mittelmeer geworfen, die im Laufe des Manövers von den Marineeinheiten aufgefunden werden müssen. Auch das spanische Unterseeboot "Siroco" nimmt in diesem Jahr an der Übung teil. Einige der Schiffe lagen bereits in der letzten Woche im militärischen Teil des Hafens in Porto Pi vor Anker. Das Manöver wird voraussichtlich bis Ende der Woche andauern. (mallorca.de / mab)
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09.05.2007
Die Balearen – neue Route für Schmuggler und Menschenhändler
Die Balearen laufen Gefahr, zu einem Durchgangspunkt für den internationalen Drogenschmuggel und für die illegale Einwanderung zu werden. Schmuggler und Menschenhändler haben die spanischen Inseln im Mittelmeer als Ausweichroute für ihr Gewerbe entdeckt - vor allem da die südlichen Küsten Spaniens und auch der Kanarischen Inseln immer besser überwacht und kontrolliert werden. In den letzten Wochen wurden vier verschiedene Banden verhaftet, die zwischen zweieinhalb und vier Tonnen Haschisch an Bord ihrer Boote transportierten. Dabei ging der Polizei auch ein altbekannter einheimischer Schmuggler – der »Kavalier« – ins Netz. Die anderen Gruppen werden international operierenden Banden zugeordnet. Spektakulär war die Verfolgung und Aufbringung gleich dreier Schnellboote in den Gewässern vor Colónia Sant Jordi. Die Bande war schon zwei Jahre im Visier der Polizei.
Die »heiße« Ware war kompliziert in den modernen Yachten eingebaut. Die Schmuggler hatten die Schiffe bei früheren Aktionen auf Trailern zu großen Werkshallen in Palma und Calviá gefahren, um sie dort ungestört entladen zu können. Aufsehen erregte auch die Ankunft eines alten Fischerbootes in der Bucht des Naturschutzparkes Cala Mondragó.
Im Schutze der Nacht waren dort insgesamt 31 Algerier an Land gegangen. Die illegalen Einwanderer fielen dann im Hafen von Porto Pedro auf, einige waren schon mit Taxis nach Palma gefahren und wollten per Fähre zum Festland übersetzen. Alle wurden - wie auch die Besatzungen drei weiterer, kleinerer Boote aus Algerien - verhaftet und in das Abschiebungslager für illegale Einwanderer nach Barcelona gebracht. (mallorca.de / pvn)
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09.05.2007
Streik der Touristenbusfahrer auf Mallorca angekündigt
Balearische Politiker zeigten sich besorgt, nachdem die Gewerkschaften angekündigt haben, für Ende Mai einen Streik der Touristenbusfahrer auf Mallorcas zu organisieren. Um Ihre Lohnforderungen durchzusetzen, wollen die Busfahrer am 25. und 26. Mai die Touristen nicht zu ihren jeweiligen Zielen fahren. Dies könnte ein Chaos an Palmas Flughafen provozieren. Einen Tag später, am 27. Mai, sind Kommunalwahlen auf den Balearen. Ministerpräsident Jaume Matas hält einen Streik für "fatal". So könnten die Buchungszahlen für Spontanurlauber zurückgehen und das Image der Inseln schaden nehmen. (Inselradio / mallorca.de)
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09.05.2007
Internet am Strand
An vielen Stränden der Gemeinde Calviá braucht der Urlauber nicht mehr auf die Nutzung seines Laptops zu verzichten. An den Hauptstränden von Palmanova, Magaluf, Santa Ponça und Paguera sind für diese Saison zum ersten Mal sog. "WiFi-Zonen" eingerichtet worden, die allen Internetnutzern einen draht- und kostenlosen Zugang zum Datennetz ermöglichen. Konkret sind die Strände Es Carregador, die Playa Gran und Son Matíes von Palmanova, der Strand von Santa Ponça und der Strand von Romana und Torá bei Paguera per Wireless-LAN mit dem Internet verbunden - ab Juni auch der Strand von Illetas. Auch auf Booten, die in Strandnähe ankern, kann der Service genutzt werden. Ein weiterer Versuch der totalen Vernetzung soll demnächst in Son Servera an der Ostküste anlaufen. Dort soll in einem Versuchsprogramm das gesamte Gemeindegebiet mit einem kostenlosen WiFi-Zugang abgedeckt werden. Diese guten Nachrichten für alle Computer-Freaks verschweigen allerdings ein fundamentales Problem - abgesehen von der von vielen betroffenen Bewohnern befürchteten Strahlenbelastung: Der feine Sand der meisten Strände ist absolut inkompatibel mit der modernen Mechanik der Laptops. Zum Surfen empfiehlt sich eh ein schattiges Plätzchen unter dem Strohdach der Strandkneipe... (mallorca.de / pvn)
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09.05.2007
Autobahn wird überwacht
Die neu ausgebaute, vierspurige Schnellstraße von Palma nach Manacor wird ab sofort von 23 Videokameras überwacht, die vom neuen Verkehrsleitzentrum bei Algaida kontrolliert werden. Von der Zentrale aus sollen die Einsätze der 15 mobilen Einsatzgruppen koordiniert werden, die für die Instandhaltung und Sicherheit des 47 Kilometer langen Straßenstücks zuständig sind. Ob die Kameras in absehbarer Zukunft auch für andere Sicherheitsmaßnahmen, wie z.B. Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei, eingesetzt werden könnten, war bei der Einweihung des Kontrollzentrums durch Inselratspräsidentin Maria Antonia Munar allerdings nicht die Rede. (mallorca.de / pvn)
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