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AUSGABE MAI 2006
Der Mallorca Newsletter
24.05.2006
Bußgelder gegen selbsternannte Parkplatzeinweiser
Die Polizei in Palma verhängt ab sofort Bußgelder gegen selbsternannte Parkplatzeinweiser, die Autofahrer bedrohen oder beschimpfen. Der Verkehrsdezernent von Palma erklärte, man greife dafür auf eine vier Jahre alte Verordnung zurück, die Geldstrafen in Höhe von 90 Euro vorsehe.
In den ersten Tagen verhängte die Stadt Palma bereits knapp 40 Bußgelder. Wie das Rathaus bekannt gab, wurden vor allem Parkplatzeinweiser in der Innenstadt mit Bußgeldern belegt. Die Beamten erhoben allerdings lediglich Bußgelder gegen Parkplatzeinweiser, die mit Autofahrern oder Anliegern in Konflikt geraten waren.
Selbsternannte Parkplatzeinweiser, die Autofahrer nicht belästigen, sollen demnach vorerst nicht bestraft werden. Palmas Verkehrsdezernent betonte allerdings, daß die Stadt die Einweiser am liebsten ganz aus dem Straßenbild entfernen wolle. Im Gegenzug will sie den Betroffenen individuelle Resozialisierungsmaßnahmen anbieten. Bei den selbsternannten Parkplatzeinweisern handelt es sich in der Regel um Personen aus sozial schwachem Milieu, die sich mit dieser Tätigkeit ihren Lebensunterhalt verdienen.
Nach einer Liste der Polizei gibt es in Palma etwa 100 selbsternannte Parkwächter, die für ihre freiwilligen Dienste von Autofahrern Geld verlangen. (Inselradio / mallorca.de)
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24.05.2006
Luftüberwachung von Verkehrssündern
In Zukunft wird ein Hubschrauber Verkehrssünder auf Mallorca aus der Luft filmen. Die Delegation der Zentralregierung wird dafür einen Helikopter nutzen, der im Sommer Verkehrsopfer in die Krankenhäuser transportiert. Der Delegierte der Zentralregierung, Ramon Socías, teilte mit, der Hubschrauber werde von Mitte Juni bis September eingesetzt werde. Socías hofft, dass die Verkehrsüberwachung aus der Luft sich positiv auf das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer auswirken wird. (mallorca.de / Inselradio)
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24.05.2006
Hitzerekord für Mai übertroffen
Mit 38,4°C in Sa Pobla war es am letzten Donnerstag so heiß wie nie zuvor in einem Mai auf Mallorca. Der bisherige Rekord lag um 3,4°C niedriger und war vor zwölf Jahren am Kloster Lluc erreicht worden. Auch Puerto de Pollença übertraf am gleichen Tag mit 33°C seinen örtlichen Mai-Hitzerekord. In den meisten anderen Orten der Inseln zeigte das Thermometer um die 30°C an.
Nach einem kurzzeitigen Temperaturrückgang am Wochenende und Regen zum Wochenanfang werden die Temperaturen in dieser Woche aber voraussichtlich wieder deutlich die 30°C-Marke überschreiten. (Inselradio / mallorca.de)
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24.05.2006
Volle Insel trotz Fußball-WM?
Im Juni kommen viele deutsche Fußballfans ganz bewusst auf die Insel, um die Fußball-WM in den Strandbars Mallorcas zu verfolgen. Davon sind die führenden Vertreter der balearischen Tourismusbranche überzeugt. Ausschlaggebender Punkt seien die Großbildleinwände, auf denen in zahlreichen Hotels und Lokalen die Spiele der Weltmeisterschaft gezeigt werden sollen. Glaubt man den Ankündigungen, sind die Sorgen zu Beginn des Jahres in der Branche, die Fußball-WM könnte viele Urlauber aus Deutschland zum Fernbleiben bewegen, in Euphorie umgeschlagen. Die Buchungsnachfrage aus Deutschland sei so groß, dass in manchen Urlaubsorten alle Hotels während der WM voll belegt sein würden, so Vertreter der Branche. (Inselradio / mallorca.de)
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03.05.2006
Sommerwetter sorgt für volle Strände auf Mallorca
Das schöne Wetter und Temperaturen über 25°C haben am letzten Wochenende für volle Strände auf Mallorca gesorgt. Erste Mutige trauten sich auch schon ins 18°C kalte Wasser. Die meisten Strandbesucher waren Urlauber; die Mallorquiner warten in der Regel mit dem ersten Sonnenbad auf noch wärmere Tage.
Der Frühsommer legt aber bis Ende der Woche eine Pause ein: Auf Mallorca sind Regenschauer und Temperaturen um die 20°C vorhergesagt. (mallorca.de)
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03.05.2006
Fünf Mai-Demonstrationen in Palma
Weil sich die Gewerkschaften auf kein gemeinsames Motto einigen konnten, marschierten sie am 1. Mai separat durch die Stadt. Die Demonstrationen begannen um 11:30 Uhr an der Plaza de España und führten – teilweise hintereinander – durch die Straßen der Stadt zu den einzelnen Abschlusskundgebungen.
Die großen Gewerkschaften Comisiones Obreras und UGT haben dabei eine umweltbewußtere Baupolitik für die Inseln gefordert. Beide kritisieren auch die hohe Neuverschuldung der Balearen. Ein verhaltenes Lob äußerten die Gewerkschaften dagegen für die Sozialpolitik der Zentralregierung. Insgesamt gab es fünf Demonstrationen in Palma, bei denen die Polizei zusammen rund 2.000 Teilnehmer zählte. (mallorca.de / Inselradio)
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03.05.2006
Großfeuer in Palma
Ein Brand im Industriegebiet Can Valero von Palma hat am vergangenen Donnerstag 17 Fabrikhallen zerstört – acht von ihnen stürzten ein. Drei Personen erlitten Rauchvergiftungen, der Sachschaden geht in die Millionen. Arbeiter entdeckten das Feuer gegen 18:00 Uhr an der Calle Alexandre Laborde. Die Feuerwehr brachte den Brand noch am Abend unter Kontrolle, schaffte es aber erst im Laufe des Freitags die Flammen endgültig zu löschen. Seit dem Wochenende ist die Feuerwehr damit beschäftigt, die Überreste durch den Brand zu beseitigen. Parallel untersuchen Brandsachverständige den Brandort, um mehr über die Ursache für das gewaltige Feuer zu erfahren. Brandstiftung hält die Polizei für eher unwahrscheinlich. Die Balearenregierung sowie die Unternehmerverbände drückten ihre Solidarität für die betroffenen Unternehmen aus und kündigten mögliche Hilfe an. (mallorca.de / Inselradio)
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03.05.2006
»Killeralge« ist abgestorben
Eines der größten Umweltprobleme im Meer vor Mallorca hat sich auf natürliche Weise von selbst erledigt: Die Alge »Caulerpa taxifolia« ist aus den Gewässern an der Ostküste verschwunden. Die als »Killeralge« bekannte Pflanze war vor 16 Jahren vermutlich an Bootsrümpfen in Mallorcas Gewässer eingeschleppt worden. Sie breitete sich rasend schnell aus und verdrängte alle einheimischen Meerespflanzen. Fachleute der Balearenregierung vermuten, dass eine unbekannte Krankheit die fremde Alge vernichtet hat. (mallorca.de / Inselradio)
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03.05.2006
Shuttlebus zum Bahnhof im Zwei-Stunden-Takt
Das Verkehrsministerium der Balearen hat beschlossen, einen Shuttlebus zwischen Capdepera und dem Bahnhof von Manacor einzurichten.
Mit Ausnahme von Canyamel erhalten somit auch alle Urlaubsgebiete zwischen Porto Cristo und Cala Rajada Anschluss an den Zug nach Palma. Das gleiche gilt für die Orte Capdepera, Artà, Son Servera und San Lorenzo. Wie die balearische Verkehrsministerin Mabel Cabrer ankündigte, fahren die Shuttlebusse ab dem 8. Mai im Zwei-Stunden-Takt.
Alle Parteien in der Gemeinde Capdepera haben die Entscheidung begrüßt, die sie seit drei Jahren gefordert hatten. Die Opposition kritisierte aber, dass die Buslinie Aumasa mit dem Anschlussbus beauftragt wurde. Capdepera hatte Aumasa vor einigen Monaten symbolisch zur Persona non grata erklärt, weil sich die Fahrgäste immer wieder über den schlechten Service des Unternehmens beklagt haben. (mallorca.de / Inselradio)
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