MIETWAGEN   DATENSCHUTZ   IMPRESSUM   FREITAG, 24. NOVEMBER 2017
Suche:
AUSGABE JUNI 2007
Der Mallorca Newsletter
20.06.2007
Mallorca auf allen Kanälen
Mallorca ist ein echter Dauerbrenner in den deutschen Medien, allen voran natürlich das Fernsehen. Es vergeht kaum eine Woche, in der keine Reportage, Spielfilm oder Infosendung mit dem Thema oder Hintergrund der beliebtesten Urlaubsinsel über den Bildschirm flimmert (siehe unsere Newsletter-Fernsehtipps). Doch diesen Sommer steht allen Mallorca-Fans ein richtiges Inselfestival ins Haus. Mit aufwendigen Produktionen buhlen deutschsprachige Sender um Einschaltquoten zu einem der Lieblingsthemen ihrer Landsleute. Besonders das ZDF widmet der Insel große Aufmerksamkeit. Aus der Stierkampfarena in Palma wird am 23. Juni "Wetten, dass..? übertragen. Quotenkönig Thomas Gottschalk wird nach 1999 seine Show zum zweiten Mal aus dem großen Rund moderieren. Diesmal soll es keinen faktischen Ausschluss der einheimischen Bevölkerung geben, was vor acht Jahren zu Beschwerden geführt hatte. Auch die After-Party, die im Pueblo Español stattfindet, wird einen Tag später übertragen. Als Overtüre wird schon vier Tage vorher, am 19. Juni, die Musiksendung "Viva Mallorca" am gleichen Ort aufgezeichnet. So rechnen sich die ernormen Kosten für die Übertragung etwas besser- mehr als 40 Trailer brachten das Material für "Wetten, dass..?" nach Palma. Das ZDF-Wirtschaftsmagazin "WISO" wird am 25. Juni von der Terrasse des Museums Es Baluard live gesendet. In den Vormittags- und Mittagsmagazinen wird das Thema Mallorca stark präsent sein. Gleich drei Wochen wird der WDR seinen alten VW-Bully für die "Aktuelle Stunde" vom 26. Juni bis 12. Juli über die Insel rollen lassen. Ab 20. Juli dreht VOX die Kochserie "Ein perfektes Dinner" auf Mallorca. Und ab dem 15. August steht dann mit Dieter Bohlen, der auf der Insel für "Deutschland sucht den Superstar" junge Talente suchen wird, ein weiteres Show-Highlight ins Haus. Das auf drei Tage angesetzte Casting soll im Megapark an der Playa de Palma über die Bühne gehen. (pvn)
zur Übersicht zur Übersicht
20.06.2007
Erweiterung der Meeresschutzzone am Nationalpark Cabrera geplant
Die internationale Meeresschutzorganisation "Oceana" will zusammen mit dem balearischen Umweltministerium die Meereslandschaft zwischen der Südostspitze Mallorcas und der Insel Cabrera untersuchen. Hierbei sollen die Tier- und Pflanzenwelt sowie der Einfluss der Fischerei und der Sportboote auf den Lebensraum unter Wasser genauer betrachtet werden. Ziel ist es, das Gebiet möglicherweise unter Schutz zu stellen und so die schon bestehende Naturschutzzone im Nationalpark Cabrera zu erweitern. Bis zur Ausweisung der Zone als Schutzgebiet könne es laut Umweltministerium allerdings noch Jahre dauern. (mallorca.de/Inselradio)
zur Übersicht zur Übersicht
20.06.2007
Taubenfüttern verboten!
Das Füttern der zahlreichen Tauben kann in der Inselhauptstadt Palma teuer zu stehen kommen. Der Stadtrat hat diesen Akt vermeintlicher Tierliebe unter Strafe gestellt. Das Vergehen wird mit Strafzetteln von 60 bis 300 Euro geahndet. Die Verwaltung begründet das harte Vorgehen mit der Gefahr, die von den Vögeln für die öffentliche Gesundheit und auch die historischen Gebäude der Stadt ausgehe. Durch das Füttern würden noch mehr Tiere angezogen. Jährlich gehen rund 2500 Tauben in die im Zentrum aufgestellten Fallen und werden dann "entsorgt". Allerdings werden die Geldstrafen erst im Wiederholungsfall fällig. Ersttäter kommen mit einer Verwarnung davon. (pvn)
zur Übersicht zur Übersicht
20.06.2007
Rekordversuch für Inselumsegelung
Die neuseeländische Hightech-Yacht "Alfa Romeo" wird am 20. Juni einen Rekordversuch für die Nonstop-Umsegelung Mallorcas starten - vorausgesetzt der Wind spielt mit. Skipper Neville Chrichton will mit seiner erfahrenen Crew die Insel in etwa 16 Stunden umrunden. Start und Ziel ist der Real Club Nautico in Palma, als Kontrollpunkte dienen vier Leuchttürme an den Inselecken. Außerdem wird der Rekordversuch per GPS überwacht. Bisheriger Rekordhalter ist der deutsche Industrielle Klaus Murmann, der mit seiner Maxi-Yacht "UCA" im April 2005 17 Stunden, 14 Minuten und 59 Sekunden benötigte. (pvn)
zur Übersicht zur Übersicht
20.06.2007
Quallen-Vorsorge: balearischer Umweltminister plant keinen Alleingang
Der balearische Umweltminister Jaume Font will erst Anweisungen der Zentralregierung aus Madrid abwarten, bevor er gegen die Quallenplage auf der Insel vorgeht. Er allein könne keine Schritte unternehmen. Damit wies Font Forderungen zurück, in Eigeninitiative Netze gegen Quallen im Meer aufzuspannen, so wie es in der Region Murcia der Fall ist. Derzeit werden entsprechende Beschlüsse mit der Zentralregierung besprochen. Anfang des Monats wurde ein Pilotprojekt beschlossen, um eine mögliche Quallenplage an den Stränden zu verhindern. Ein Überwachungsnetzwerk soll große Quallenschwärme bereits auf hoher See erkennen und die Quallen vor den Küsten abfischen. Auch das balearische Umweltministerium hat dafür zehn Freiwillige beauftragt. Die Gruppe besteht aus erfahrenden Fischern, Seglern und Tauchern, die das Mittelmeer vor den Balearen sehr gut kennen. (mallorca.de)
zur Übersicht zur Übersicht
20.06.2007
Steigerung beim Verkauf von balearischen Produkten
Nach Angaben des balearischen Agrarministeriums haben sich im vergangenen Jahr die Verkaufszahlen von Produkten der balearischen Inseln um knapp vier Prozent erhöht. Auf den Balearen sind vier Produkte mit einer geschützten Herkunftsbezeichnung versehen: Das Olivenöl aus Mallorca, die Paprikastreichwurst Sobrassada und das Hefegebäck Ensaimada sowie der Käse Mahón, der auf Menorca hergestellt wird. (mallorca.de/Inselradio)
zur Übersicht zur Übersicht
06.06.2007
Besucherrekord für 2007 erwartet
Zwischen zwei und vier Prozent mehr deutsche Urlauber werden in dieser Saison für Mallorca erwartet. Zusammen mit dem deutlichen Ansteigen der nationalen Touristen vom Festland, könnten die schon im letzten Jahr gestiegene Besucherzahl nochmals überboten werden. Der Hoteliersverband zeigt großen Optimismus und erwartet eine Steigerung der Einnahmen zwischen 3,1 und 3,5 Prozent. Bereits in den kommenden Wochen wird mit einer fast 100prozentigen Auslastung der großen Strandhotels gerechnet. Die Preise für die Hauptsaison sind im Gegensatz zum Vorjahr um rund fünf Prozent gestiegen. Auch die Land- und Fincahotels erfreuen sich bei den Touristen auf den Balearen großer Beliebtheit. Die Auslastung der Landhotels lag am April auf den Inseln zwar etwas unter den Werten aus dem letzten Jahr, mit gut 44% erreichte die Auslastung aber immer noch sehr gute Werte. Die Balearen bleiben damit nach wie vor das beliebteste Urlaubsziel für ländlich orientierte Spanientouristen. (mallorca.de / pvn)
zur Übersicht zur Übersicht
06.06.2007
Mobile Überwachung gegen Flüchtlingsboote und Drogenschmuggler
Mit einem mobilen Radarsystem wird seit Beginn dieser Woche die Küste vor Mallorca überwacht. So sollen illegale Flüchtlingsboote entdeckt werden, bevor sie die Küste erreichen. Auch Drogenschmuggler sollen so frühzeitig identifiziert werden. Grund für diese Maßnahme ist, dass in letzter Zeit verstärkt Flüchtlinge aus Afrika versuchten, illegal auf den Balearen zu landen. In diesem Jahr versuchten Immigranten bereits dreimal, Mallorcas Südostküste per Boot zu erreichen. Zuletzt ist am Freitag ein Flüchtlingsboot in der Cala Figuereta in Santanyí angekommen. Die Polizei hat neun der Immigranten festgenommen. Mit dem neuen Überwachungssystem können die Polizisten bis zu 40 Seemeilen weit das Meer überwachen. Es wird 24 Stunden am Tag in Betrieb sein. (Inselradio/mallorca.de)
zur Übersicht zur Übersicht
06.06.2007
Maria Antonia Munar und ihre Unió Mallorquina wieder Zünglein an der Waage
Mehr Fragen als Antworten sind das Ergebnis der Regional- und Kommunalwahlen, die am Pfingstsonntag auf Mallorca stattfanden. Die konservative Partido Popular (PP) des bisherigen Regierungschefs der autonomen Region Balearen, Jaume Matas, verpasste in allen drei wichtigen politischen Gremien - Parlament der Balearen, Inselrat von Mallorca und Bürgermeister/Stadtrat von Palma - die zum Ziel erklärte absolute Mehrheit. Die PP erreichte zwischen 45 und 48 Prozent der Wählerstimmen und ist somit auf eine Koalition - vermutlich mit dem vorherigen Partner Unió Mallorquina (UM) - angewiesen, wenn sie nicht wie vor acht Jahren in allen Gremien in die Opposition gehen muss. Inselratspräsidentin Maria Antonia Munar hat mit ihrer Partei, die bei der Wahl nur knapp sechs Prozent der Stimmen auf sich verbuchen konnte, eine noch bessere Position, als vor vier Jahren: In diesem Jahr ist sie auch in Palma-Stadt nach vierjähriger Abstinenz mit zwei Stadträten vertreten. In ersten Verlautbarungen nach der Wahl ließ die »Eiserne Lady« durchblicken, dass sie beide Varianten - zusammen mit den Konservativen oder in einer Neuauflage des etwas unglücklich operierenden Fortschrittspakts aus Sozialisten, Linken und Grünen - für möglich hält. Ein Zeichen, dass sie auf die große Pokerpartie um Ämter und Posten vorbereitet ist. Als Minimum wird erwartet, dass sie auch die nächsten vier Jahre die Chefin des Inselrats bleibt – wie schon mit wechselnden Partnern die letzten zwölf Jahre. Der erste Prüfstein wird das Zusammentreten der Palmesaner Stadtverordnung Mitte Juni und die dabei anstehende Wahl des Bürgermeisters sein. Dort wird sich zeigen, was bei den aktuell laufenden, hektischen Verhandlungen herausgekommen ist. Inselrat und Balearenparlament haben als Limit den 11. Juli, um ihre neuen Präsidenten zu wählen. Einer von vielen Insulanern als natürlicher angesehenen Koalition zwischen PP und den mallorquinischen Nationalisten steht vor allem die gegenseitigen Vorwürfe wegen Korruption und Vetternwirtschaft im Wege, die im Wahlkampf zu einer regelrechten Schlammschlacht ausgeartet warten und tiefe Wunden auf beiden Seiten hinterlassen haben. Eine »Regenbogen-Koalition« aus der sozialistische Partei »Partido Socialista Obrero Español« (PSOE) mit dem ehemaligen Balearenpräsidenten Francesc Antich an der Spitze, dem linken Block, der zersplitterten nationalen PSM, den Grünen und der eher rechts orientierten UM hätte die Möglichkeit, die stärkste Partei PP, der alle eine gewisse »Arroganz der Macht« vorwerfen, auf die harten Bänke der Opposition zu verweisen. Ob allerdings eine Neuauflage des sogenannten »Fortschrittspakts« die großen, anstehenden Probleme wie den Strukturwandel im Tourismus, dem Schutz der Umwelt, Gesundheitswesen und Erziehung in erfolgversprechende Bahnen bringen könnte, wird von vielen Mallorquinern nach den Erfahrungen der Jahre 1999 bis 2003 angezweifelt. Die sehr unterschiedlichen Parteien waren in ihren vier Regierungsjahren mehr mit sich selbst, als mit der Lösung der wichtigen Probleme beschäftigt. (mallorca.de/pvn)
zur Übersicht zur Übersicht
06.06.2007
56 »Blaue Flaggen« für Mallorca
In diesem Jahr werden fünf weitere Strände auf den Balearen mit der »Blauen Flagge«, dem europäischen Qualitätsmerkmal für Strände und Häfen, ausgestattet. Insgesamt werden damit 56 blaue Flaggen, die jedes Jahr von der Vereinigung für Umwelterziehung europaweit vergeben werden, zieren ebenso viele Strände und Häfen Mallorcas. 80 Strände und Häfen erhalten diese Auszeichnung auf den gesamten Balearen. Die »Blaue Flagge« wird seit 1987 jährlich von der »Foundation for Environmental Education« (FEE) vergeben. Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen Strände und Häfen u.a. bei der Wasserqualität, den sanitären Einrichtungen, der Umweltbildung und -information, dem Umweltmanagement und der Sicherheit herausragende Qualitäten aufweisen. Spitzenreiter unter den Gemeinden auf Mallorca ist Calviá mit acht Auszeichnungen, wenn auch der sehr beliebte Hauptstrand von Santa Ponça diesmal leer ausging. Ebenso müssen im Sommer 2007 die Strände in Camp de Mar, Muro und Porto Cristo auf die blaue Flagge verzichten. Einige der beliebtesten Strände der Insel – wie die großen Sandareale Es Trenç, Ses Covetes und Es Carbó im Süden – erhielten schon in den letzten Jahren keine Auszeichnung. Dort sind die sanitären Einrichtungen kaum und die Sicherheit in Form von Rettungsschwimmern überhaupt nicht vorhanden. Allerdings bieten diese Strände Naturliebhabern viele Reize, die bebaute Strände nicht mehr aufweisen. (mallorca.de/pvn)
zur Übersicht zur Übersicht
06.06.2007
Historische Innenhöfe in Palma geöffnet
König Karl V bezeichnete 1542 die kunstvoll gestalteten Patios, die Innenhöfe der großen Altstadtpaläste Palmas, als einen der größten architektonischen Schätze seines Reiches. Die heute stillen und meist geschlossenen Patios hatten im Mittelalter eine wichtige Funktion als Ergänzung der engen, arabischen Torstraßen, auf denen es kaum möglich war, Geschäfte zu betreiben. Die ständig durchratternden Kutschen und Maultierkarren zwangen alle, in den schattigen Patios Zuflucht zu suchen. Dort wurde gehandelt, getauscht, man traf sich zum Tratsch. Tagsüber waren die Patios offen. Waren aus Afrika, dem Orient und aus allen Mittelmeerländern füllten Verkaufstische und Hinterstuben. Auch Beute aus Piratenüberfällen, ein wichtiger Erwerbszweig der Mallorquiner dieser Zeit, und Schmuggelware wurden verramscht. Viele der Patios haben noch gotische Elemente, wenn auch die meisten Innenhöfe im 16. bis 18. Jahrhundert umgebaut wurden. Im Rahmen der religiösen Feiern zu Fronleichnam sind mehr als 50 Patios – festlich geschmückt – bis zum 23. Juni für das breite Publikum geöffnet. In vielen finden abends romantische, klassische Konzerte statt. (pvn)
zur Übersicht zur Übersicht
NEWSLETTERARCHIV
DER MALLORCA-NEWSLETTER
Bestellen Sie den kostenlosen Newsletter.
NEWSLETTER-ARCHIV
Bitte bachten Sie, dass es sich bei dieser Seite um eine Archiv-Seite handelt und gemachten Angaben u.U. nicht mehr aktuell sein können. Dieses gilt insbesondere für Preisangaben, Termine und Öffnungszeiten.