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AUSGABE JULI 2007
Der Mallorca Newsletter
18.07.2007
Hochsommerliche Temperaturen auf Mallorca
In Deutschland sind die tropischen Temperaturen mittlerweile gemäßigten Sommertemperaturen gewichen – auf Mallorca bleiben die Temperaturen noch bis Freitag auf Werten zwischen 32 und 34°C.
Die aus Afrika stammenden Luftmassen sorgen zur Zeit für eine stabile Hochdruckwetterlage über den balearischen Inseln. Bei weitgehend wolkenlosem Himmel bringt der nur schwache Ostwind zudem kaum Abkühlung. Auch die Nachttemperaturen sollen nicht unter 22°C fallen.
Meteorologen und Ärzte raten, viel Wasser zu trinken, leichte Kleidung zu tragen und die direkte Mittagssonne zu meiden. Auch sollte ausgiebiges Sonnenbaden vermieden werden. Das balearische Rote Kreuz hat zudem eine kostenlose Telefonnummer (900 222 299) eingerichtet, an die sich Menschen wenden können, wenn sie sich wegen der Hitze unwohl fühlen.
Wenn die Vorhersagen der Meteorologen eintreffen, sinken die Temperaturen ab Freitag um etwa zwei bis vier Grad. (mab, mallorca.de)
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18.07.2007
Baustopp für Golfplatz angekündigt
Der neue Direktor der Abteilung für kulturelles Erbe im Inselrat, Gabriel Cerdá, hat einen Baustopp am Golfplatz Son Real angekündigt. Zur Begründung seiner Entscheidung nannte er die zahlreichen archäologisch interessanten Objekte, die auf dem Gelände bei Santa Margalida verborgen seien. Die neu gewählte Regierung kündigte bereits kurz nach Amtsantritt an, geplante Großprojekte zu prüfen (siehe Beitrag »Keine Neuauflage der Ökosteuer geplant«).
Der von der Sozialistin Aina Armengol geführte Inselrat und die ebenfalls sozialistische Bürgermeisterin von Palma, Aina Calvo, wollen nun die ersten Projekte auf mögliche Änderungen untersuchen und dann eine Entscheidung treffen. Neben dem Golfplatz von Son Real soll auch der Bau des Krankenhauses von Son Espases in Palma gestoppt und das gesamte Bauprojekt überprüft werden. (mallorca.de)
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18.07.2007
Deutsche Urlauber sorgen für volle Hotels auf Mallorca
Verglichen mit den Urlauberzahlen im Juli 2006 verzeichnen die Hotels auf Mallorca aktuell einen Zuwachs von sechs Prozent. Besonders deutsche und englische Urlauber sorgen für eine gute Auslastung bei den Hotels und Apartments auf Mallorca. Nach Aussagen der Hoteliers sind die Unterkünfte im Großraum Palma im August so gut wie ausgebucht. (mallorca.de)
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18.07.2007
Aquarium an der Playa de Palma erfolgreich gestartet
Das neue Großaquarium an der Playa de Palma hat im ersten Monat nach der Eröffnung alle Erwartungen erfüllt. Rund 25.000 Besucher kamen bisher zur neue Touristenattraktion.
Die meisten Interessierten kamen bereits in den ersten beiden Wochen, darunter auch viele Schulklassen. Das »PalmaAquarium« lockt mit zahlreichen Superlativen. Insgesamt 8.000 Meerwassertiere aus der ganzen Welt können in 55 Aquarien bestaunt werden. Im Vordergrund steht vor allem die mediterrane Meeresflora und -fauna (etwa der »Cabracho« (Drachenkopf) – ein Fisch, der in mallorquinischen Gewässern heimisch ist). Hauptattraktion ist aber das große Haifischbecken. Dort können die Raubfische von den Besuchern über einen Tunnel aus nächster Nähe beobachtet werden. (mallorca.de)
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18.07.2007
Hochbetrieb am Flughafen
Am letzten Wochenende hat der Flughafen Son Sant Joan die erste große Belastungsprobe der einsetzenden Hochsaison bestanden. Allein am Samstag, 14. Juli, landeten und starteten insgesamt 926 Urlauberjets, die 142.000 Personen befördert hatten, 3000 mehr als am Vergleichstag des Vorjahres. Der Besucherwechsel zur Halbzeit des Monats Juli ist auch ein Gradmesser für den Verlauf der Saison. Während die Ankunft dank des großen Personaleinsatzes reibungslos und flüssig ablief, waren die langen Warteschlangen vor den Sicherheitschecks beim Abflug für viele Urlauber ein schwer verdauliches Abschiedsgeschenk. Die maßgeblichen Manager im Tourismusgewerbe wollen mit den Behörden nach besseren Wegen für die zeitraubende Sicherheitskontrolle suchen, um das negative Image dieser recht unbeliebten Prozedur zu verbessern. Abfliegende Urlauber sollten die langen Wartezeiten in Betracht ziehen und rechtzeitig, mindestens eineinhalb Stunden vor dem Check-In, am Flughafen sein. (mallorca.de/pvn)
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18.07.2007
338 Ökobauern
Die Produkte aus der ökologischen Landwirtschaft erfreuen sich auch auf den Balearen eines immer größer werdenden Zuspruchs. Inzwischen werden Früchte und Gemüse auf den Inseln von 338 Produzenten unter ökologischen Gesichtspunkten erzeugt und dann von 90 spezialisierten Handelspartnern an die ernährungsbewusste Kundschaft gebracht. Deutsche Konsumenten werden allerdings vergeblich nach dem Wort »Bio« oder biologico auf den Verpackungen suchen. Das Wort wird im Spanischen für einen anderen Begriff verwendet. »Bio« ist hier ecologico. Das steht auch auf dem offiziellen Siegel der Balearenregierung, die biologisch angebaute Produkte, aber auch Fleisch und Eier als »Producció agrária ecologica« auszeichnet und so für den Verbraucher kenntlich macht. Erst ab 2009 soll europaweit ein allgemein gültiges Ökosiegel der Europäischen Gemeinschaft verbindlich eingeführt werden. (mallorca.de/pvn)
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18.07.2007
Zentralregierung plant keine Maßnahmen gegen Quallen
Die Zentralregierung in Madrid hat angekündigt, nicht gegen die Quallen vorzugehen. Da die meisten Quallenarten ungefährlich sind, soll lediglich vor der Gefahr, die von den Feuer- und Leuchtqualle ausgehen, hingewiesen werden.
Außerdem soll ein System entwickelt werden, mit dem Quallen entdeckt werden können, um die betroffenen Badegäste frühzeitig zu warnen. Die spanische Umweltministerin erklärte, dass Quallenschwärme nur in Einzelfällen aus dem Meer gefischt werden, wenn sie sich in Küstennähe befinden. Die Gemeinde Calvià, zu der zahlreiche Strände im Südwesten Mallorcas gehören, hat unterdessen einen eigenen Aktionsplan »Calvià ohne Quallen« gestartet.
Danach bewachen insgesamt sechs Boote die Küsten der Gemeinde. Zudem halten über 25 Freiwillige, regelmäßig Ausschau nach Quallen. Meist sind dieses Betreiber von Strandgeschäften.
Sollten Quallen gesichtet werden, kommen Boote vom Küstenschutz und Hilfskräfte zum Einsatz um die Quallen aus dem Wasser entfernen. (mallorca.de)
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04.07.2007
Keine Neuauflage der Ökosteuer geplant
Mit der Wahl des Sozialisten Francesc Antich zum neuen Präsidenten der autonomen Region Balearen durch eine knappe Mehrheit von 30 Stimmen gegen 29 ist der Machtwechsel auf den Ferieninseln offiziell vollzogen. In langwierigen, mehr als vier Wochen fortgeführten Verhandlungen war es Antich gelungen, ein zweites Mal eine Mitte-Links-Koalition in die Regierungsverantwortung auf den Balearen zu führen. Die aus den Wahlen als weitaus stärkste hervorgegangene Partido Popular (PP) wurde außerdem in allen drei Inselräten (Mallorca, Menorca, Ibiza) und im wichtigen Amt der Bürgermeisters von Palma von der Macht ausgeschlossen. Der vorherige Präsident Jaume Matas hatte bei den Wahlen versucht, auf Kosten der national-liberalen UM die absolute Mehrheit zu erringen, wobei auch mit Angriffen unter die Gürtellinie nicht gespart worden war. UM-Präsidentin Maria Antonia Munar zeigte dem alten Regierungspartner nun die kalte Schulter und dieser warf darauf das politische Handtuch. Jaume Matas gab seinen totalen Rückzug aus der Politik bekannt und geht in die freie Wirtschaft.
Bei seiner Antrittsrede betonte Francesc Antich, dass in Zukunft alle den für die Inseln lebenswichtigen Sektor Tourismus betreffenden Entscheidungen nach Beratung und Absprache mit allen beteiligten Kollektiven getroffen werden. Der neue Präsident wollte anscheinend allen Kassandrarufen nach einem Wiedereinführen der von seiner Regierung vor acht Jahren eingeführten und sehr umstrittenen Ökosteuer entgegentreten. Die vor allem von den einflussreichen Hoteliersverbänden bekämpfte Steuer soll demnach für immer in der Schublade verschwinden.
Zur Finanzierung der Umweltpolitik soll ein anderes Modell entwickelt werden, etwa wie jenes, dass bei den Extrasteuern für die Müllverbrennung in Kraft ist. Obwohl auch der Straßenbau mit zahlreichen Ortsumgehungen und der Verbesserung der Anfahrtsstraßen nach Palma keinesfalls zum Stillstand kommen soll, werden zumindest die nächsten vier Jahre keine neuen Autobahnen gebaut werden. Das fragliche Projekt einer Schnellstraße von Inca nach Manacor ist damit vom Tisch.
Auch bei anderen, noch von der alten Regierung in Angriff genommen Großprojekte wie dem Neubau des Zentralkrankenhauses oder der umfassenden Neugestaltung der Sky-Line Palmas – mit oder ohne neuen Kongresspalast – gibt es erstmal einen Baustopp. Die Regierung will mit dem neuen, von der Sozialistin Aina Armengol präsidierten Inselrat und der ebenfalls sozialistischen Bürgermeisterin von Palma, Aina Calvo diese Projekte auf mögliche Änderungen untersuchen und dann eine Entscheidung treffen.
Großes Augenmerk soll dem Ausbau des Schienennetzes gewidmet werden. Die Gleise sollen bis Artá, Cala Ratjada und Alcúdia verlegt werden. Eine neue S-Bahn soll Santa Ponça über das Zentrum von Palma mit El Arenal verbinden – für viele Urlauber sicher ein gerne genutztes Verkehrsmittel. (mallorca.de/pvn)
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04.07.2007
Mobile Infostände für Palma-Touristen
Wegen der großen Anfrage im vergangenen Jahr sind in Palma wieder mobile Infostände für Touristen aufgestellt worden. Drei Infostände des städtischen Tourismusinstituts stehen während der Sommermonate Juli, August und September an verschiedenen Plätzen in Palma und Umgebung und sind täglich von 10 bis 19 Uhr mit Fachpersonal besetzt, die für alle touristischen Fragen zur Verfügung stehen. (mallorca.de)
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04.07.2007
Ausflüge mit Fischerbooten
Fischer aus Puerto de Andratx, Palma und Colónia Sant Jordi wollen in naher Zukunft Ausflüge mit Touristen organisieren. Die spanische Regierung wird in den nächsten Wochen das Gesetz ändern und so den Transport von Privatpersonen auf professionellen Fischerbooten ermöglichen. Die wegen des stark dezimierten Fischbestands rund um die Inseln leidenden, kleinen Fischer könnten ihre Tätigkeit einem breiten Publikum näher bringen und sich auf diese Weise ein angenehmes Zubrot zu verdienen. (mallorca.de / pvn)
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04.07.2007
Sommerschlussverkauf auf Mallorca
Am kommenden Montag (9. Juli) beginnt auf den Balearen der Ausverkauf der Sommermode. Der Einzelhandelsverband hat Preisnachlässe von rund 30% angekündigt. Die Händler erhoffen sich einen guten Schlussverkauf und rechnen damit, dass jeder Balearenbewohner im Schnitt rund 150 Euro beim Sommerschlussverkauf ausgeben wird. (mallorca.de/Inselradio)
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04.07.2007
»Wetten, dass..?« diesmal mit positiver Resonanz
Wetten, dass.. selbst das ZDF und Deutschlands Spitzen-Entertainer Thomas Gottschalk lernfähig sind und Ende Juni bei der großen Fernsehshow aus der Stierkampfarena zu Palma nicht die gleichen Fehler machten, wie vor acht Jahren? Damals hatten Spanier vor der Plaza de Torros dagegen protestiert, weil sie sich von der Veranstaltung ausgeschlossen fühlten. Das negative Echo in der Lokalpresse war damals gewaltig. Doch diesmal war alles anders: »Deutsche und Spanier füllten gemeinsam die Ränge der Arena und genossen einen gelungenen Abend«, schrieb etwa der Diario der Mallorca. Bei den auftretenden Künstlern wurde nicht nur »gedeutschelt«. Stark bejubelt wurden Enrique Iglesias (Sohn von Weltstar Julio Iglesias), der Altrocker Bon Jovi und David Bisbal, ein aus der spanischen ähnlich der heimischen DSDS-Staffel hervorgegangener »Superstar«. Ein Glück ist nur, dass bei den spanischen Kollegen – aus Verständigungsgründen – das eher mittelmäßige Wettprogramm nicht negativ ins Gewicht gefallen war. (mallorca.de/pvn)
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04.07.2007
Nachwuchs für Weißstorchenpaar in Santa Eugenia
Eine kleine Sensation wurde in der letzten Woche aus dem Natura Park in Santa Eugenia (zwischen Palma und Inca) gemeldet: Zum ersten Mal zieht ein Weißstorchenpaar zwei Küken auf Mallorca auf. Tiermediziner bestätigten, dass die Jungvögel gesund seien und sich gut entwickeln. Die beiden erwachsenen Störche leben seit fünf Jahren im Naturpark. Beide Tiere können nicht mehr in die freie Wildbahn entlassen werden, weil sie nach Flügelbrüchen nicht mehr flugfähig sind. (mallorca.de/Inselradio)
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04.07.2007
Zusätzliche Polizisten vom Festland
Wie jedes Jahr wird zum Beginn der Hauptsaison werden die auf den Balearen operierenden Sicherheitskräfte durch mehrere Hundert Polizisten – Nationalpolizei und Guardia Civil – vom Festland verstärkt. Die Beamten werden zur Überwachung von Flughafen und Hafen, aber auch wichtiger Sicherheits- und Energieeinrichtungen eingesetzt. Auch in den Ballungszentren an der Küste soll die Präsenz der zusätzlichen Polizei für mehr Schutz und Sicherheit für die Tausenden von Besuchern der Sonneninsel bieten. (mallorca.de / pvn)
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