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AUSGABE JULI 2005
Der Mallorca Newsletter
20.07.2005
Warnung vor Hitzewelle
Weil die Temperaturen in diesen Tagen sogar die 40-Grad-Marke auf der Insel erreichen können, hat die Balearenregierung jetzt zusammen mit den Gemeinden einen Aktionsplan herausgegeben. Momentan ist die Warnstufe 2 ausgerufen. Diese Stufe entspricht Minimaltemperaturen zwischen 21 und 26°C und Höchstwerte bis 38°C. Kinder unter 4 Jahren und Senioren über 65 Jahren warnt die Balearenregierung dabei besonders. Auch Touristen sollten auf besondere Vorsichtsmaßnahmen achten. So sollte ausreichend viel getrunken und die Sonne nur moderat genossen werden. Zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr ist ein Sonnenbad nicht empfehlenswert. Auch ein hoher Lichtschutzfaktor sei wichtig, so ein Sprecher der Balearenregierung. Falls Anzeichen von übermäßigem Schwitzen und Erbrechen auftreten, sollte man die Notdienste kontaktieren, da dies Anzeichen eines Hitzschlags sein können. Die Notdienstzentrale der Balearen hat für solche Fälle eine Telefon-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 112 bekommen die Bürger Tips zum Sonnenschutz, zur richtigen Bekleidung bis hin zum Essen und Trinken. Wegen der anhaltenden Hitzewelle sind auch die Notdienste und der Einsatzstab der Balearenregierung weiter alarmiert. Ebenso alarmiert ist das balearische Umweltinstitut Ibanat. Alle 2 Stunden werden waldbrandgefährdete Gebiete besonders kontrolliert. Dennoch bezeichnet das nationale Meteorologische Institut die momentane Hitzewelle als normal für die Jahreszeit. Mit den Rekordgraden vom Sommer 2003 ist diesmal aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu rechnen. Ein Rekord wurde jedoch bereits gebrochen: Anfang der Woche stieg der Stromverbrauch - u.a. infolge des erhöhten Einsatzes von Klimaanlagen und Kühlschränken - in neue Rekordhöhen. (mallorca.de / Inselradio)
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20.07.2005
Rauchverbot auf den Balearen
Seit dem 10. Juli ist auf den Balearen das spanienweite Antitabakgesetz in Kraft. Es verbietet das Rauchen bei der Arbeit, in Restaurants, Sportzentren und Banken sowie in anderen öffentlichen Einrichtungen und öffentlichen Gebäuden. Auch in den Lokalen der Inseln dürfen sich die Gäste nicht mehr überall eine Zigarette anstecken. Nur noch in speziell eingerichteten Raucherzonen ist der blaue Dunst gestattet. Diskotheken, Nachtclubs und Cocktailbars sind von der Regelung ausgenommen. Der Tourismusminister Joan Flaquer sagte, das neue Gesetz werde in keiner Weise den Tourismus betreffen. Es gebe bereits viele andere Touristenziele, die ähnliche Maßnahmen ohne Probleme umgesetzt hätten. Der balearische Tourismusminister meinte, Raucher müßten die Rechte der Menschen respektieren, die nicht in verrauchten Räumen leben und arbeiten wollten. Die Gastwirte haben laut Gesundheitsministerin Aina Castillo einen Monat Zeit, die neuen Bestimmungen in ihren Lokalen einzuführen. Erst danach wird die Balearenregierung bei Zuwiderhandlungen Bußgelder erheben. Das Ministerium will insgesamt 50.000 Prospekte herausgeben, in denen die neuen Vorschriften erklärt werden. Zahlreiche Gastwirte auf Mallorca hatten kritisiert, daß die Balearenregierung sie nicht genügend über die neuen Vorschriften informiert habe. Inzwischen wurde bekannt, daß sich selbst der Inselrat nicht an der Gesetzt hält. Obwohl das Rauchen in seinen Gebäuden verboten sein müßte, wurde ein Raucherraum eingerichtet. Vor der Presse erklärte Inselratpräsidentin, es handele sich um eine vorübergehende Einrichtung. Sie habe dazu entschlossen, weil das Rauchverbot sich in der Bevölkerung noch nicht durchgesetzt habe. (mallorca.de / Inselradio)
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20.07.2005
Streik des Reinigungspersonals
Rund zwei Drittel der 5.000 Angestellten auf Flughäfen und in Krankenhäusern und Behörden haben ab Dienstag für drei Tage die Arbeit niedergelegt. Die Streikenden sind Mitglieder der Gewerkschaften Comisiones Obreras und USO. Sie lehnen den Tarifvertrag ab, den die Unternehmerverbände am Montag dieser Woche mit der dritten Gewerkschaft UGT geschlossen haben. Die UGT-Mitglieder, die rund 40 Prozent des Reinigungspersonals stellen, werden sich dem Streik nicht anschließen. Wegen des Streiks liegt vor allem im Abflugbereich des Flughafens Abfall herum. Die Balearenregierung und die Hoteliers haben auf das schlechte Image hingewiesen, das die Inseln den Urlaubern damit bieten. Sie kritisierten die Gewerkschaften, weil diese den Streik in der Hochsaison ausgerufen haben. Ein Sprecher des Verbandes der Reinigungsunternehmen versicherte, die Unternehmer seien weiterhin gesprächsbereit. (mallorca.de / Inselradio)
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20.07.2005
Hai am Strand gesichtet
Strandwächter am Strand von Can Pere Antoni in Palma haben die Badenden aus dem Wasser geholt, nachdem drei Schwimmer Haialarm gegeben hatten. Sie wollen einen Blauhai gesehen haben, der nahe der Küste schwamm. Die Strandwächter konnten nur bestätigen, daß ein großer Fisch in Strandnähe seine Runden drehte. Die Wasserschutzpolizei konnte das Tier nicht mehr finden. Das letzte Mal waren vor zwei Jahren zwei Blauhaie in Mallorcas Gewässern gesichtet worden. Der Blauhai greift jedoch nicht - wie in Film- und TV-Produktionen gerne gezeigt - den Menschen an, sondern streifen in der warmen Jahreszeit oftmals in Küstennähe um Thunfisch zu jagen. Hierbei schwimmen sie vielfach an der Wasseroberfläche, wobei Ihre Rückenflossen aus dem Wasser ragt. (mallorca.de / Inselradio)
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06.07.2005
Warnung vor Leuchtquallen an Mallorcas Stränden
Mehr als 100 Badegäste in Sóller und La Calobra sind nach Angaben der Zeitung Diario de Mallorca mit der Leuchtqualle (Pelagia Noctiluca) in Berührung gekommen und mußten sich ärztlich behandeln lassen. Bereits Anfang der Woche warnte der balearische Umweltminister Jaume Font vor den Quallen, nachdem "Pelagia Noctiluca" an Mallorcas Westküste gesichtet worden war. In der Cala Deia wurde bereits am Montag die rote Fahne gehißt. Besonders viele Quallen wurden auch in den Gewässern der Naturschutzinsel Cabrera gesehen. Die Küste der Insel Dragonera vor Andratx sei mit toten Exemplaren übersät. In Cala Sant Vicenç weht als Warnung vor den Quallen die gelbe Fahne. Aufgrund der ungewöhnlich hohen Wassertemperaturen haben sich die Quallen in diesem Sommer besonders im östlichen Mittelmeerraum ausgebreitet - aber auch an der spanischen Costa Brava und an den Stränden bei Barcelona traten schon regelrechte Quallen-Invasionen auf. In den vergangenen sechs Wochen seien knapp 850 Badegäste behandelt worden, die sich an den Nesselfäden der Tiere "verbrannt" haben, teilte eine Sprecherin des Roten Kreuzes mit. Nicht nur das im Schnitt um vier Grad wärmere Wasser sei für die sprunghafte Vermehrung verantwortlich. Auch der starke Salzgehalt ziehe die Quallen an. Dies hängt mit der seit Monaten andauernden Dürre in Spanien zusammen: Wegen der Trockenheit gelangt auch weniger kaltes und süßes Wasser aus den Flüssen ins Meer. "Pelagia noctiluca" gilt als sehr stark nesselnd. Eine Berührung sollte in jedem Fall vermieden werden, da diese bei Menschen nicht nur Hautirritationen, sondern auch Übelkeit und Schwindelanfälle auslösen kann. (mallorca.de / Inselradio)
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06.07.2005
Sommerschlußverkauf startet am 8. Juli
Nach Angaben des balearischen Einzelhandelverbands Pimeco wird der diesjährige Verkauf kürzer aber dafür intensiver. Pere Ferrer, der Präsident von Pimeco, sagte, schon beim vergangenen Winterschlußverkauf habe man mit großen Preisnachlässen direkt von Beginn an gestartet, anstatt die Preise nach und nach zu senken. Dies werde auch beim bevorstehenden Sommerschlußverkauf passieren. Traditionell werden die Rabatte hauptsächlich bei Textilien und Schuhen gewährt. Der Konsumentenverband weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß Geschäfte, die mit Rabatten werben, mindestens die Hälfte ihrer Waren reduziert haben müssen. Auch gelte für die vergünstigten Produkte eine Garantie von zwei Jahren. (Inselradio)
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06.07.2005
"Grüne Karte" jetzt auch für Residenten
Die Stiftung für Nachhaltige Entwicklung hat pünktlich zum 1. Juli die "Grüne Karte" für Residenten gestartet. Sie kostet 10 Euro und bietet Rabatte bei mehr als 100 Einrichtungen auf den Balearen. Die Karte für Residenten kann per Telefon oder Internet angefordert werden und muß im Gegensatz zur Touristenversion nicht aktiviert werden. Auch ist diese grüne Karte personalisiert und enthält keine Telefonkartenfunktion. Die Einnahmen der Karte werden für Umweltschutzmaßnahmen auf den Balearen verwendet. (Inselradio)
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06.07.2005
Studie: Trockenere und heißere Sommer
Der Klimawandel bringt im Mittelmeerraum trockenere und heißere Sommer und wird vor allem die Landwirtschaft und den Tourismus betreffen. Die ist das Ergebnis einer Studie des World Wildlife Fund, kurz WWF, die jetzt vorgestellt wurde. Die Studie geht von einem Temperaturanstieg von 2 Grad ab dem Jahr 2031 aus. In Folge würden die besonders heißen Tagen zunehmen und die Regenfälle abnehmen, so der WWF. Daraus entsteht auch ein höheres Risiko für Waldbrände. (Inselradio)
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06.07.2005
Zwölf Millionen Balearenurlauber erwartet
Mit dieser Zahl rechnet der Verband der balearischen Reisebüros. Damit würden 600.000 mehr Touristen auf die Inseln kommen als im vergangenen Jahr. Der balearische Tourismusminister Joan Flaquer bestätigte die Prognose der Reisebüros. Er wies darauf hin, daß die Urlauberzahlen seit zwei Jahren wieder deutlich ansteigen. (Inselradio)
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