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AUSGABE JANUAR 2007
Der Mallorca Newsletter
24.01.2007
San Sebastian – Palma feiert seinen Schutzpatron
Schon eine Woche vor dem eigentlichen Namenstag des heiligen Sebastian – dem 20. Januar – begann Palma sich auf die Feierlichkeiten vorzubereiten. Bürgermeisterin Catalina Cirer entzündete auf dem Rathausplatz den ersten Holzstoß und eröffnete damit die Feierlichkeiten. Auf insgesamt sieben Plätzen waren Bühnen aufgebaut, auf denen Künstler wie Fito und Fitipaldis im Verlauf des Abends vor einigen tausend begeisterten Zuschauern auftraten. Überall in der Stadt waren Grills aufgebaut, auf denen nach Belieben mitgebrachtes Grillgut zubereitet werden konnte. Diese bei den Bewohnern und Gästen von Palma sehr beliebte Institution ist eines der Höhepunkte der Festwochen und wird vielfach zur kommunikativen Kontaktaufnahme bei Jung und Alt genutzt.
Positiv anzumerken ist auch, dass es bei den Feiern zu keinen nennenswerten Zwischenfällen kam.
Während der Festwochen wird ein ausgiebiger kultureller Rahmen in der Stadt geboten: Ein Festumzug, Theateraufführungen, Zirkusartisten, Sportveranstaltungen und ein ausgiebiges Musikprogramm mit Stars der nationalen und internationalen Szene. Als am letzten Samstag in der ganzen Stadt große Feuer angezündet wurden, begann sprichwörtlich die »heiße Phase« der Feierlichkeiten. Live Musik und andere spektakuläre Aufführungen wurden durch das Highlight des Festes, das gigantische Feuerwerk über der Bucht von Palma, bei dem knapp drei Tonnen Feuerwerksmaterial gezündet wurden, überboten. Da in diesem Jahr auch das Wetter mitspielte, waren bei frühlingshaften Temperaturen mehr Menschen in Palmas Innenstadt unterwegs als in den Vorjahren. Die Feiern in der Stadt dauern noch bis zum 26. Januar. (mallorca.de)
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24.01.2007
Taxi-Haltestellen für Palmas Vergnügungsmeile gefordert
Das städtische Taxiunternehmen Caeb-Taxi fordert auf dem Paseo Marítimo in Palma mindestens die gleiche Anzahl an Haltestellen für Taxen, wie für die städtischen Busse. Wie der Präsident des Taxiunternehmens beklagte, gebe es besonders an den Wochenende Probleme. Ein aktueller Gesetzentwurf sieht für Palmas Vergnügungsmeile vor, dass Taxen nicht mehr herangewunken werden dürfen, sondern nur noch an dafür vorgesehenen Haltestellen Kunden aufnehmen dürfen. Sollte das Gesetz in Kraft treten, müsste es nach Auffassung des Taxiunternehmens mindestens 12 Taxi-Haltestellen vom Club de Mar bis zur Kathedrale geben. Alternativ müsse die alte Regel bestehen bleiben.
Um Ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, kündigte Vereinigung der Taxifahrer einen Streik am Paseo Marítimo für das kommende Wochenende an. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag würden an Palmas bekannter Vergnügungsmeile keine Fahrgäste mitgenommen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Porto Pi und der Calle Argentina.
Die Streikbereitschaft trifft aber nicht überall auf Zustimmung. So hat die Taxifahrervereinigung CAEB bereits angekündigt, dass sie sich nicht an der geplanten Streik-Aktion beteiligen werde. »Ein derartiger Streik beschädige das Image der gesamten Branche«, sagte ein Sprecher der Fahrervereinigung.
Die Stadt Palma will den chaotischen Zuständen, die sich an den Wochenenden am Paseo Marítimo abspielen, entgegenwirken und stegartige »Gangways« an den dortigen Taxiständen installieren. Presseberichten zufolge wolle man an besonders problematischen Stellen, an denen sich stets zahlreiche Personen gleichzeitig um ein Taxi bemühten, solche Gangways installieren. So könnten sich die Fahrgäste in einer geordneten Schlange anstellen. Derzeit liefen Untersuchungen der Stadt, wo genau diese Stege angebracht werden sollten. Wie Palmas Verkehrsreferent jedoch betonte, sei der schwierigste Teil, die Menschen dann auch dazu zu bewegen, die Einrichtung wie vorgesehen zu benutzen. (mallorca.de)
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24.01.2007
Eröffnung von Palmas neuer »grüne Lunge«
Direkt nach den Feiern zu San Sebastian wurde der neue Stadtpark »Sa Riera« im Norden Palmas eingeweiht. Stargäste zur Eröffnung waren die bekannten spanischen Musiker David Bisbal und Rosa.
Von den ersten Plänen bis zur jetzt erfolgen Übergabe des Parks an die Bevölkerung mussten die Bürger 22 Jahre waren. »Sa Riera« erstreckt sich über eine Fläche von 120.000 Quadratmeter. Ein Viertel der Fläche besteht aus Baumbepflanzungen. Der Park wird schon jetzt als zukünftige »grüne Lunge« der Stadt bezeichnet. (mallorca.de | Inselradio)
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24.01.2007
»Prozessionsspinner« bedrohen Waldbestände
Laut einer Untersuchung des Umweltministeriums der Balearen hat sich im vergangenen Jahr der »Prozessionsspinner« auf Mallorca stark vermehrt. Dabei ist die Küstenregion von Llucmajor besonders stark betroffen. Insgesamt haben die für Nadelbäume schädlichen Schmetterlingslarven inselweit rund 25% aller Pinienbäume befallen. Das Umweltministerium geht unter anderem mit 120.000 Pheromonfallen gegen den Prozessionsspinner vor. Die Raupen des Prozessionsspinner stellen eine der größten Gefahren für die Waldbestände Mallorcas dar. Nachdem im Jahre 2003 fast 60% der mallorquinischen Waldfläche befallen war, konnte durch massive Bekämpfung ein kurzfristiger Rückgang erzielt werden. Die Kosten für den Kampf gegen die Raupen belaufen sich auf rund 700.000 Euro. (mallorca.de | Inselradio)
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24.01.2007
Erneute Real Mallorca-Krise: Pokal-Aus und Niederlage im Ligaspiel
Obwohl das Spiel gegen Deportivo de Riazor am letzten Mittwoch zunächst für Real Mallorca gut begonnen hatte, erreichten die Insel-Fußballer nur ein 1:1 Unentschieden. Damit sind sie bei der Copa del Rey, dem spanischen Pokalwettbewerb, ausgeschieden. Jancowic schoss ein spektakuläres Tor in der 22. Minute aus 40 Metern Entfernung. Das Gegentor fiel in der 65. Minute.
Auch im Ligaspiel am vergangenen Sonntag konnte sich Real Mallorca nicht von der aktuellen Pechsträhne befreien. Gegen den Tabellendritten aus Madrid konnte die Mannschaft aus Mallorca spielerisch zwar durchaus mithalten, konnte ihre Leistung aber nicht durch einen Torerfolg abschließen. In der 77. Minute schoss Real Madrid den Siegtreffer und stürzte den RCD Mallorca in eine erneute Krise. Trainer Gregorio Manzano konnte sich erst Anfang des Monats kurzfristig von der anhaltenden Kritik an seiner Position befreien, indem er vor der Presse demonstrativ seinen Optimismus betonte. Kurz darauf feierte Real Mallorca einen sensationellen 2:1-Sieg gegen den FC Sevilla. (mallorca.de)
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10.01.2007
60% Preisnachlass zum Schlussverkauf
Der diesjährige Winterschlussverkauf, der auf Mallorca diesen Montag begonnen hat, lockt Schnäppchenjäger mit besonders starken Rabatten. Nahezu alle Geschäfte in Palmas Innenstadt bieten Preisnachlässe von bis zu 60%. In den vergangenen Jahren waren lediglich Rabatte von 30 bis 40% üblich. Die Einzelhändler begründen den Schritt mit dem schlechten Verkauf im bisher milden Winter. Wie der Präsident des Einzelhandelsverbandes Pimeco beklagte, ist über die Hälfte der Winterkleidung unverkauft. Einige Geschäfte blieben sogar auf bis zu 70% ihrer Waren sitzen. Die starken Preisnachlässe sorgten für einen starken Besucherstrom. So wurden etwa im Kaufhaus Corte Ingles Spitzenwerte von 1.000 Besucher in einer Viertelstunde gezählt. Ebenso lag die Besucherzahl beim Bekleidungskaufhaus C&A am Passeig des Born in Palma auf einem hohen Niveau. Auch im Einkaufszentrum Porto Pi dominierten die Rabattaktionen - an fast allen Geschäften hingen die Rabattschilder mit großen roten Prozentzeichen. Das Nationale Statistikinstitut in Spanien hat errechnet, dass jede Person im Schnitt knapp 150 Euro beim Winterschlussverkauf ausgibt. (mallorca.de, Inselradio)
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10.01.2007
Abschlussarbeiten an Sóllers Sa Mola-Tunnel
Die Abschlussarbeiten am Sa Mola-Tunnel zwischen Sóller und Port de Sóller sollen bald beendet sein. Ab Februar soll der 1329 Meter lange Tunnel dann für den Verkehr geöffnet werden. Ziel der Arbeiten ist es, den Verkehr vom Küstenstreifen in Port der Sóller abzuziehen, um die Zone in einen Fußgängerbereich umwandeln zu können. Die Bauarbeiten sind Teil des Straßenbauvertrages der Regierung. Der Tunnel hat bislang knapp 22 Millionen Euro gekostet. Das Projekt, zu dem auch ein unterirdisches Parkhaus gehört, wird von der gemeindeeigenen Gesellschaft "Sóller 2010" durchgeführt. Anfang 2006 begannen die Aus- und Umbauarbeiten in Port de Sóller. Baulärm und Unannehmlichkeiten begleiteten den Ort das ganze letzte Jahr. Mit dem Ende der Baustelle am Sa Mola-Tunnel soll zwar wieder Ruhe in den Hafenort einkehren, es wird aber mit deutlich mehr Verkehr gerechnet. Vor allem werden vermehrt Tages- und Bustouristen erwartet. (mallorca.de, Inselradio)
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10.01.2007
300.000 Menschen beim Umzug der Könige
Rund 300.000 Menschen haben sich am letzten Freitag den Umzug der Heiligen Drei Könige durch Palma angesehen. Damit besuchten die Könige in diesem Jahr etwa doppelt so viele Zuschauer wie im Jahr zuvor. Traditionell landeten die Heiligen Drei Könige am Vorabend zum 6. Januar im Hafen per Schiff und traten ihren Festumzug durch Palmas Innenstadt an. Begleitet wurden sie dabei von 23 geschmückten Themenwagen. Neben mediterran geschmückten Fahrzeugen wurden auch Themen aus der Märchenwelt aufgegriffen. Im vergangenen Jahr hatte es beim Dreikönigsumzug geregnet - in diesem Jahr lockte mildes und klares Wetter die Besucher in den Hafen und auf die Straßen der Inselhauptstadt. Das Fest der Heiligen Drei Könige gilt in Spanien immer noch als das eigentliche Weihnachtsfest, an denen auch die Geschenke gebracht werden. Dabei verteilen Caspar, Melchior und Balthasar Geschenke und Süßigkeiten an die Kinder. (mallorca.de, Inselradio)
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10.01.2007
Polizei stellt aus Protest weniger Bußgeldbescheide aus
Die Verkehrspolizisten der Guardia Civil Trafico auf den Balearen wehren sich gegen fehlendes Personal und eine ungerechte Verteilung des Weihnachtsgeldes. Zeitungsberichten zufolge werden die Beamten der Guardia Civil Trafico im Januar vermehrt Verwarnungen aussprechen und Autofahrer auf ihr regelwidriges Verhalten hinweisen. Bußgelder sollen jedoch in weniger schweren Fällen nicht auferlegt werden. Da die Guardia Civil als militärische Einheit offiziell nicht streiken darf, wird die so genannte "Aktion ruhender Stift" angewandt. Die Proteste finden in ganz Spanien statt und sollen den ganzen Januar über anhalten.
Manacors Polizei, die sich seit Dezember an der Aktion beteiligt, hat in der ersten Januar Woche nur etwa 50 Anzeigen wegen Verkehrsvergehen aufgenommen. Damit ist die Zahl verhängter Ordnungsstrafen im Vergleich zum Vormonat um 60% gesunken. (mallorca.de, Inselradio)
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