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AUSGABE FEBRUAR 2007
Der Mallorca Newsletter
21.02.2007
XVI. Challenge »Vuelta a Mallorca«
Die Profis der deutschen Rennställe Gerolsteiner, T-Mobile und Milram haben beim Saisonauftakt der europäischen Straßenrad-Saison auf Mallorca die erhofften Erfolge nicht erreichen können. Lediglich der Etappensieg des 28-jährigen David Kopp (Team Gerolsteiner) zum Abschluss der fünftägigen Rennwoche konnte die deutsche Bilanz etwas verschönen. Sieger der Mallorca-Rundfahrt wurde David Bernabeu vom Team Comunidad Valenciana. Bester deutscher Fahrer in der Gesamtwertung wurde Linus Gerdmann auf Platz 41, David Kopp erreichte Platz 50. Auch in der Teamwertung enttäuschten die deutschen Teilnehmer. Beste deutsche Mannschaft wurde das T-Mobile Team auf Platz 9. Aber auch die im Vorfeld favorisierten Fahrer des Teams Rabobank (Platz 9) enttäuschten. Lediglich das heimische Team von Illes Balears-Caisse D'Epargne erreichte einen guten zweiten Platz in der Gesamtwertung. Die Vuelta a Mallorca zählt traditionell zum ersten Top-Radrennen der Saison, bei dem alle internationalen Spitzenmannschaften vertreten sind. (mallorca.de)
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21.02.2007
Erstes Tourismus-Museum der Welt geplant
Auf Mallorca soll das erste Tourismus-Museum der Welt entstehen. Die Pläne dazu stellte der mallorquinische Fremdenverkehrsverband Fomento de Turismo jetzt im Rahmen seines Dreijahresplans vor. Bei der Präsentation sprach sich der Verband auch dafür aus, dass Mallorca weniger bebaut wird. Mit diesem Anliegen richtet sich das Fomento an Inselrat und Balearenregierung. Wie Fomento-Präsident Alvaro Middelmann erklärte, sei es nicht gut, das Wachstum der Städte weiter voranzutreiben. Die einzig mögliche Industrie auf Mallorca sei der Tourismus, so Middelmann. (mallorca.de / Inselradio)
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21.02.2007
Baubeginn für neuen Kongresspalast angekündigt
Die Investorengruppe Barceló-Iberostar kündigte in einer Pressekonferenz den Baubeginn für Palmas neuen Kongresspalast für März an. Zuerst sollen die neun Zufahrten von der Flughafen-Autobahn zum Polígono de Llevant sowie zu einem später entstehenden unterirdischen Parkhaus gebaut werden. Für den Bau des Kongresspalastes in Palma haben die Bauherren zwei Jahre veranschlagt. An der Investorengruppe sind neben Barceló und Iberostar auch die Firmen Globalia, Sampol und Acciona beteiligt. Sie hatten Ende vergangener Woche den Zuschlag zum Bau des Palastes erhalten. Der Kongresspalast ist ein wichtiger Teil der Pläne, Palma ein neues Gesicht an der Uferzone zu geben. Dort wo das markante Gebäude des Energieversorgers Gesa steht, soll nicht nur ein Kongresspalast entstehen, sondern auch ein Fünfsternehotel. Die Kosten eines der größten Bauprojekte Palmas belaufen sich auf über 100 Millionen Euro. Motivation für den Bau brachte zuletzt auch eine Studie, die 82.000 Kongressteilnehmer für 2006 auf Mallorca auswies - ein Plus von 16% gegenüber dem Vorjahr. Nachdem der Abriss des bestehenden Kongressgebäudes an Palmas Polígono de Llevant beschlossen wurde, dient der Terminal A auf dem Flughafen Son Sant Joan vorübergehend als Messegelände. Streitpunkt des Neubauprojektes ist nach wie vor das bekannte Gesa-Hochhaus. Die so genannte "Vaterlandskommission" des Inselrats hatte letzte Woche beschlossen, dass es vorerst nicht abgerissen wird. Der Schutz des Kulturerbes sei wichtiger als wirtschaftliche Interessen, so ein Sprecher der Kommission. Der Regierungssprecher des Rathauses von Palma nannte die Entscheidung korrupt und gegen den Willen der Bevölkerung. (mallorca.de / Inselradio)
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21.02.2007
Neues Gesundheitszentrum in Palma eingeweiht
Das neue Gesundheitszentrum steht für die rund 13.000 Anwohner der westlichen Stadt-Bezirke San Augustí, Porto Pí, Cala Major, Bonanova und Génova zur Verfügung. In Anwesenheit von Balearenpräsident Jaume Matas, Gesundheitsministerin Aina Castillo und Palmas Bürgermeisterin Catalina Cirer wurde das Zentrum, welches 13 Praxen und 24 Ärzte beheimatet, am letzten Sonntag eingeweiht. Derzeit werden in Palma drei weitere Gesundheitszentren gebaut. Alle sollen noch in diesem Jahr fertig gestellt werden. (mallorca.de / Inselradio)
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21.02.2007
Sóllers Sa Mola-Tunnel öffnet am 24. Februar
Planmäßig soll der neue Sa Mola-Tunnel zwischen Sóller und Port de Sóller ab kommenden Samstag, den 24. Februar, befahrbar sein. Die neu ausgebaute, 2 km lange Umgehungsstraße ist auf rund 1.300 Meter untertunnelt. Damit wird der wichtigste Bauabschnitt der neuen Zufahrt nach Port de Sóller abgeschlossen. Die Bauarbeiten, die vor gut einem Jahr begonnen haben, beeinträchtigten sowohl Bewohner als auch Besucher stark. (mallorca.de / Inselradio)
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21.02.2007
"Parkeinweiser" festgenommen
Palmas Lokalpolizei hat insgesamt neun so genannte "Parkeinweiser" festgenommen, die auf öffentlichen Parkplätzen Autofahrern freie Stellplätze zuweisen. Weitere 170 Einweiser erhielten Anzeigen. Die meisten betroffenen Parkeinweiser seien dabei im Zentrum Palmas sowie am Paseo Mallorca tätig gewesen. Den Festnahmen gingen Beschwerden von Anwohnern voraus. Die rechtliche Grundlage für diese Maßnahme, die das Parkplatzeinweisen unter Strafe stellt, stammt aus dem Jahr 2002 und sieht zunächst eine Geldstrafen von 90 Euro vor. Bereits seit Mai 2006 verhängt die Polizei Bußgelder gegen die selbsternannten Parkplatzeinweiser. Zunächst schritten die Beamten aber nur gegen die Einweiser in der Innenstadt ein, die Autofahrer bedrohten oder beschimpften. Erst im Widerholungsfall wurde Strafanzeige gestellt. Damals betonte Palmas Verkehrsdezernent, dass die Stadt die Parkplatzeinweiser am liebsten ganz aus dem Straßenbild entfernen wolle. Im Gegenzug bot sie den Betroffenen individuelle Resozialisierungsmaßnahmen an. Bei den selbsternannten Parkplatzeinweisern handelt es sich in der Regel um Personen aus sozial schwachem Milieu, die sich mit dieser Tätigkeit ihren Lebensunterhalt verdienen. Nach einer Liste der Polizei gab es im Frühjahr 2006 in Palma etwa 100 selbsternannte Parkwächter, die für ihre freiwilligen Dienste von Autofahrern Geld verlangten. Seitdem Bußgelder verhängt werden, ist die Zahl auffällig zurückgegangen. (mallorca.de)
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07.02.2007
Bauboom auf Mallorca
Nach Angaben der balearischen Architektenkammer ist die Zahl der neu gebauten Häuser auf Mallorca im vergangenen Jahr um insgesamt 43% angestiegen. Das entspricht fast 9.000 Neubauten. Insbesondere die Gemeinden rund um Palma seien 2006 stark gewachsen. Hier liegt die Anzahl neu gebauter Häuser im Vorjahresvergleich etwa doppelt so hoch. Als Grund für den Bauboom nannten die Architekten die Aufhebung eines Baumoratoriums durch den Inselrat. Das nicht jeder Neubau auf Mallorca rechtmäßig errichtet wurde, zeigte jüngst der Politskanal in Andratx. Aber auch Llucalcari müssen innerhalb der kommenden zwei Monate insgesamt vier Einfamilienhäuser abgerissen werden, die in einem Naturschutzgebiet errichtet worden sind. Sollte die Gemeinde Deià, zu der der Ort Llucalcari gehört, dem Beschluss nicht nachkommen, wird eine Strafzahlung von wöchentlich 600 Euro fällig. Die balearische Umweltvereinigung GOB fordert seit Jahren den Abriss der Gebäude. Deiàs Bürgermeister Jaume Crespí sagte, man wolle das Urteil anerkennen. Das weitere Vorgehen muss nun der Gemeinderat beschließen. (mallorca.de, Inselradio)
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07.02.2007
Skulptur am Museum für Moderne Kunst sorgt für Ärger
»Bou«, die monumentale Skulptur, die erst vor wenigen Tagen am Museum für Moderne Kunst in Palma aufgestellt wurde, ist bereits direkt nach der offiziell Einweihung in die Kritik geraten. Medienberichten zufolge habe sich mehrere Experten kritisch zum jetzigen Standort der Skultpur »Bou« im Museum Es Baluard in Palma geäußert. In mindestens zwei Punkten soll die neue Skulptur gegen geltendes Recht zum Schutze von Kulturgütern verstoßen. In mehreren Artikeln des Gesetzes wird untersagt, Objekte zu errichten, die eine unter Schutz stehende Fassade optisch verändern und beeinträchtigen können. Die 15 Meter hohe Bronzeskulptur des Architekten Calatrava ragt über die Renaissancefassade des Museums Es Baluard hinaus. Im Museum Es Baluard in Palma ist seit Samstag auch eine Ausstellung von Calatrava zu sehen. Es dominieren abstrakte Skulpturen. (mallorca.de, Inselradio)
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07.02.2007
Bilanz 2006: 9.614.055 Touristen auf Mallorca
Insgesamt 12.577.829 Touristen haben im vergangenen Jahr die Balearen besucht. Das sagte Tourismusminister Joan Flaquer auf der Tourismusmesse FITUR in Madrid. Damit hätten die Inseln rund 8% mehr Besucher verzeichnet als im Jahr 2005. Flaquer sprach von einer historischen Zahl, die deutlich mache, dass sich der Tourismus nach einem Einbruch in den vergangenen Jahren wieder erholt habe. Mit 9,1% konnte Mallorca eine noch größere Steigerung gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Damit besuchten 9.614.055 Touristen die größte Baleareninsel – 3.607.064 kamen aus Deutschland. Auch dieses Jahr soll ein erfolgreiches Tourismusjahr werden – nach Aussagen der Tourismusvereinigung Exceltur mindestens genauso gut wie 2006. Man dürfe aber nicht nachlässig werden und sich darauf verlassen, dass die Touristen ohnehin kämen. Wichtig sei es, weiterhin Werbekampagnen für die Balearen auszuarbeiten und attraktive Aktionen anzubieten. Ähnlich äußerte sich auch die neue Generalsekretärin für den Tourismus, Amparo Fernández. Mit Blick auf konkurrierende Tourismusziele wie die Türkei sei es notwendig, auch die Preise, etwa für Übernachtungen, flexibler zu gestalten (mallorca.de, Inselradio)
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07.02.2007
Neue Kapelle in der Kathedrale eingeweiht
Am vergangenen Wochenende wurde nach jahrelanger Bauzeit die mit großer Spannung erwartete Kapelle des mallorquinischen Künstlers Miquel Barceló eingeweiht. Da bei der feierlichen Einweihung der Kapelle durch den mallorquinischen Bischof auch das spanische Königspaar, König Juan Carlos I. und Königin Sophia, anwesend war, wurde die Feier zum Medienspektakel. Zudem war die Kathedrale voll besetzt.
Der Künstler selbst sprach im Anschluss an die Weihung der Kapelle einige Worte zum Kunstwerk, welches einer Art Unterwasserhöhle darstellen soll. Darum sind die Fenster in mattem Grau gehalten, an den Wänden sind verschiedene Meerestiere zu sehen.
Um möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, die Kapelle zu besichtigen, war am letzten Wochenende für zwei Stunden der Eintritt zur Kathedrale für alle Besucher frei. Zahlreiche Besucher nutzten das Angebot und besuchten die Kathedrale und die neu eingeweihte Kapelle. Die Zahl der Besucher wird auf einige Tausend geschätzt. Da die Kapelle nur wenige Stunden zur Besichtigung offenstand, und der Andrang unerwartet hoch war, erhielten viele Besucher keinen Zutritt mehr. Die Kirchenleitung plant nun, die Kapelle einen ganzen Tag lang zur Besichtigung zu öffnen, um zu verhindern, dass Besucher während der Messen in die Kathedrale kommen. Der Künstler Miquel Barceló hatte wenige Tage vor der Einweihung den Ehrendoktortitel der Universität der Balearen für sein Schaffen als Maler und Bildhauer erhalten. In den vergangenen Jahren konnte Barceló bereits verschiedene Preise in Empfang nehmen, unter anderem den »Premio Nacional de Artes Plásticas« und den »Principe de Asturias de las Artes«. (mallorca.de, Inselradio)
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