MIETWAGEN   DATENSCHUTZ   IMPRESSUM   MONTAG, 18. DEZEMBER 2017
Suche:
AUSGABE APRIL 2007
Der Mallorca Newsletter
18.04.2007
Neuer Meerwasserpark an der Playa de Palma eröffnet im Mai
In direkter Meeresnähe wurde in knapp einem Jahr Bauzeit ein Meerwasserpark errichtet, der das neue Besucher-Highlight der Playa de Palma werden soll. Ursprünglich war die Eröffnung des Natur-Freizeitparks schon für April geplant – zur Zeit laufen aber noch die letzten Abschlussarbeiten. »Palma Aquarium« will nun ab Mai dem Besucher nicht nur die Unterwasserwelt des Mittelmeeres näherbringen, sondern zeigt auch Fauna und Flora aus den Ozean der Welt. Hierfür wurden 55 Aquarien – unter ihnen das tiefste Aquarium Europas – angelegt, die sich seit einigen Wochen nach und nach mit ihren neuen Bewohnern füllen. Ein Höhepunkt im Park sollen zwei große Außenbecken sein, in denen Hammerhaie und Meeres-Schildkröten beheimatet werden sollen. Insgesamt sollen in den Aquarien 8.000 Meeresbewohner aus 700 verschiedenen Arten in 5 Millionen Litern Meerwasser eine neue Heimat finden. Das Aquarium in Ses Fontanelles (zwischen Arenal und Can Pastilla) ist von der Autobahn von Palma nach Llucmajor gut sichtbar und von den Urlaubsorten rund um Palma schnell und einfach zu erreichen. (mallorca.de / mab)
zur Übersicht zur Übersicht
18.04.2007
Rettungsdienst warnt vor Überschwemmungen auf Mallorca
Die Niederschlagsmengen der ersten beiden Aprilwochen übertrafen auf Mallorca die Durchschnittswerte für diese Jahreszeit um mehr als das Doppelte. Nach Angaben des meteorologischen Instituts fielen in der Bergregion Lluc knapp 290 Liter Regen pro Quadratmeter – das ist fünfmal soviel wie im langjährigen Durchschnitt. Seit 1981 wurde in Lluc nicht mehr so viel Regen gemessen, wie in den letzten Wochen. Am vergangenen Wochenende waren einige Sturzbäche, die sogenannten Torrentes, in den Bergregionen Sóller und Valldemossa über die Ufer getreten. Der Rettungsdienst Mallorca warnt auch in den kommenden Regentagen vor Überschwemmungen.
Aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage sind die Stauseen Cúber und Gorg Blau im Tramuntana Gebirge nun komplett gefüllt. Wie die Stadt Palma bekanntgab, befinden sich nun rund 11 Millionen Kubikmeter Wasser in den Staubecken. Die beiden Becken sichern damit die Versorgung Mallorcas mit Trinkwasser. Zudem können sich nun die Grundwasserreserven der Insel regenerieren. Palmas Stadtwerke Emaya wiesen unterdessen auf die Notwendigkeit hin, trotz der gefüllten Stauseen weiterhin darauf zu achten, Wasser einzusparen. (mallorca.de / Inselradio)
zur Übersicht zur Übersicht
18.04.2007
Balearenpräsident und Bürgermeisterin testen neue U-Bahn
Die Inselhauptstadt Palma reiht sich in die kleine Gruppe der spanischen Großstädte wie Madrid, Barcelona, Valencia und Bilbao ein, die über ein unterirdisches Nahverkehrsmittel verfügen. Die neu gebaute Metro verbindet die Plaza España mit der Balearen-Universität an der Landstraße nach Sóller. Mit dem Bau der Linie wurde ein Teil des Stadtzentrums nachhaltig verändert. An der Plaza España wurde nicht nur der U-Bahnhof, sondern auch die Bahnsteige der Inca-Bahn und Abfahrtspunkte zahlreicher Buslinien unter die Erde verlegt. Die moderne »Estació intermodal« lässt das Kombinieren der verschiedenen Verkehrsmittel zu, eine entsprechender Fahrtausweis dafür ist bereits in Umlauf.
Aus der alten Trasse der Inca-Bahn in nordöstlicher Richtung wurde inzwischen eine breite Allee. Der Wunsch der Anlieger nach einem großzügigen Park auf der frei gewordenen Fläche wurde allerdings dabei nicht berücksichtigt. Alle Züge, ausser der traditionellen Sóller-Bahn, verlassen Palma unterirdisch. Die neue Metro tritt erst bei Son Sardina, der letzten Haltestelle vor der Endstation an der Universität, an die Oberfläche und erlaubt Ausblicke auf die reizvolle Agrarlandschaft. Die anderen sechs U-Bahnhöfe, darunter der wichtige in Son Castelló, dem größten Industriegebiet der Stadt, sind unterirdisch. Die Gesamtkosten für den U-Bahnbau belaufen sich auf 120 Millionen Euro. Die Regierung erwartet jährlich etwa drei Millionen Passagiere. Die 7,5 Kilometer lange Strecke wird in weniger als einer Viertelstunde bewältigt. Im Normalbetrieb sind 76 Fahrten in jede Richtung vorgesehen, die Frequenz der Abfahrten ist alle 13 Minuten. Die erste U-Bahn verlässt Palma um 6:15 Uhr, die letzte Rückfahrt von der Universität erfolgt um 22:50 Uhr.
Als »Versuchskaninchen« fungierten Balearenpräsident Jaume Matas und Bürgermeisterin Catalina Cirer, die zusammen mit Politikern, Journalisten und der Direktion der neuen Bahn die Jungfernfahrt unternahmen. Für den Rest der Bürger, die schon jetzt die neuen Bahnhöfe besichtigen dürfen, wird die Metro am 25. April eröffnet. Um die Metro vor allem den Tausenden Studenten schmackhaft zu machen, die täglich zwischen Palma und der Universität pendeln, wird die Nutzung der U-Bahn bis September kostenlos sein. (mallorca.de / pvn)
zur Übersicht zur Übersicht
18.04.2007
Eröffnung des Teatro Principal de Palma
Das fast 150 Jahre alte Teatro Principal in Palma war 2001 geschlossen worden. Nachdem es zunächst über drei Jahre leerstand, wurde vor gut zwei Jahren mit den Renovierungsarbeiten des bekannten Theaters am Fuße des Plaza Mayor begonnen. Zahlreiche Pannen, Baustopps und dadurch verursachte Mehrkosten trübten den ehrgeizigen Plan, das historische Gebäude auf die neuste Theater- und Sicherheitstechnik zu bringen. Das Gebäude wurde nach oben und zur Rückseite erweitert, um die moderne Bühnentechnik unterzubringen. Der Innenraum des großen Saales wurde so deutlich erhöht. Für kleiner Veranstaltungen entstand ein neuer, kleiner Saal. Auch wurde der Lärmschutz deutlich verbessert.
Mallorcas Inselrat, der für die Modernisierung verantwortlich ist, mußte rund 20 Millionen Euro aufbringen. Das sind rund 50 Prozent mehr als ursprünglich erwartet. Auch die Fundación Sa Nostra (Stiftung der balearischen Sparkasse) unterstützte den Umbau finanziell. Trotz der Pannen blieb der Umbau aber im Zeitplan und so wird nun mit einer festlichen Gala am kommenden Freitag (20. April) das Teatro Principal in Palma wiedereröffnet. Pianist Ivo Pogorelich spielt auf dem Galakonzert Stücke von Mendelssohn und Rachmaninov, im Anschluß ist das Symphonieorchester der Balearen und der Chor der »Fundación Teatre Principal de Palma« mit Werken von Giuseppe Verdi und Charles Gounod zu hören. Musikalischer Direktor des Abends ist der international bekannte Andreas S. Weisser. (mallorca.de / mab)
zur Übersicht zur Übersicht
18.04.2007
Campingplatz am Kloster Lluc modernisiert
Mit mehr als einer halben Million Euro hat die balearische Regierung den alten, etwas schäbig gewordenen Zeltplatz neben dem Großparkplatz am Kloster Lluch, dem beliebtesten Ausgangspunkt für Wanderungen im umliegenden Tramuntana-Gebirge, vergrößert und modernisiert. Die alten Terrassen mit den hundertjährigen Olivenbäumen wurden ausgebessert und mit Kanalisation versehen. Auf mehr als einem Hektar wurden Stellplätze für 300 Zelte geschaffen. Dabei sollen drei Zonen – für Jugendliche, Familien und Gruppen – den unterschiedlichen Bedürfnissen der Camper Rechnung tragen. Eine extra Zone erhalten Personen mit eingeschränkter Mobilität. Auch die sanitären Einrichtungen wurden erneuert, Strom- und Wasseranschlüsse angelegt. Zwei neue Grillstellen mit je sechs Feuern und 11 Garnituren Tische und Bänke wurden aufgestellt. Schon auf dem alten, primitiven Zeltplatz nutzten jedes Jahr mehr als 6500 Naturliebhaber das spärliche Angebot, mit einem Ansteigen dieser Zahl wird nun gerechnet. Die Besitzer von Wohnmobilen oder Wohnwagen müssen sich weiterhin auf dem Großparkplatz selbst behelfen. Für sie gibt es keine Ver- oder Entsorgungseinrichtungen. Für die Zeltler ist der Aufenthalt kostenlos. Um keine unangenehmen Überraschungen wie bei Totalbelegung zu Spitzenzeiten wie Ostern zu erleben, sollte etwa eine Woche vor dem geplanten Aufenthalt eine Anfrage per E-Mail an die Platzverwaltung gerichtet werden, die dann ein Aufnahmeformular zurückschickt (amitger@dgmambie.caib.es). Das gilt auch besonders für den auf 18 Stellplätze begrenzten kleinen Campingsplatz mit Picknickstelle Es Pixarells, der bei km 17 der Landstraße von Lluc nach Pollenca, nahe der Einfahrtsstraße zum Kloster liegt. Für telefonische Anfragen ist die Informationsstelle unter +34 971 517083 von 9:00 bis 16:00 Uhr besetzt. (mallorca.de / pvn)
zur Übersicht zur Übersicht
04.04.2007
Touristensaison auf Mallorca hat begonnen
Mit dem April beginnt die Touristensaison auf Mallorca. Gut 500 Hotels öffneten nach der Winterpause wieder ihre Pforten. Die meisten Osterurlauber machen in den Hotels von Arenal oder Paguera Station. Nach Angaben des Hotelverbandes auf Mallorcas sind die Hotels dieser Regionen in dieser Woche zu 80% belegt. Inselweit liegt die Auslastung während der Osterzeit bei 60%. Aktuell erfüllt das Wetter auf Mallorca aber noch nicht die Wünsche der meisten Osturlauber. Das Meteorologische Institut hat nach den Regentagen aber für die Osterzeit relativ milde Temperaturen angekündigt. Die Osterbesucher erwarten knappe 20°C, überwiegend Sonne, aber auch hin und wieder Regenschauer. (mallorca.de)
zur Übersicht zur Übersicht
04.04.2007
Aprilwetter bringt Sturm und Regen nach Mallorca
Während in Deutschland der Frühling Einzug hielt, verabschiedete sich der März auf Mallorca mit stürmischem und regenreichem Wetter. Aufgrund des schlechten Wetters mussten in der letzten Woche sogar einige Fährfahrten gestrichen zwischen Palma, Ibiza und dem spanischen Festland gestrichen werden. Auch die Osterprozessionen, die in dieser Woche auf Mallorca zahlreich veranstaltet werden, litten unter der Wetterlage. Betroffen war auch die Prozession im Zentrum von Palma de Mallorca, die am Montag vom Kloster San Francisco aus erst mit 45 Minuten Verspätung losziehen konnte. Trotz des schlechten Wetters nahmen zahlreiche Gläubige an den Prozessionen auf Mallorca teil, welche die Semana Santa, wie die Karwoche in Spanien genannt wird, einleiteten. Die anhaltenden Regenfälle hatten aber auch zu positive Folgen. So führten sie dazu, dass die Quellen Fonts Ufanes auf der Finca Gabelli Petit Ende März wieder sprudelten. Die Fonts Ufanes sind ein sehr ungewöhnliches Naturschauspiel, welches in unregelmäßigen Abständen auftritt. Es handelt sich um zahlreiche dicht neben einander liegende Quellen, die den größten Teil des Jahres ausgetrocknet sind. Bei starken Regenfällen füllen sich die Quellbecken innerhalb von wenigen Minuten. Das Naturphänomen konnte schon zum zweiten Mal in diesem Jahr betrachtet werden. Nachdem seit letztem Oktober die Zufahrtswege und Parkplätze befestigt und ausgebaut wurden, können Besucher das Naturspektakel im Naturschutzgebiet bei Campanet besser erreichen. Durch die Regenfälle im vergangenen Monat sind auch die beiden Stauseen auf Mallorca, Gorg Blau und Cuber, ausreichend gefüllt. Nach Aussagen des Direktors des Meteorologischen Instituts auf den Balearen hat es in einigen Regionen fast doppelt so viel geregnet wie üblich. So fielen im März bei der Messstation in Porto Pí knapp 70 Liter Regen pro Quadratmeter - 36 Liter mehr als üblich. In der Bergregion Lluc waren es sogar 270 Liter - 150 Liter mehr als sonst. (mallorca.de)
zur Übersicht zur Übersicht
04.04.2007
Mallorcas Winzer stellen sich vor
Rechtzeitig zur Vorstellung der neuen Weinjahrgänge findet Mitte April in Pollença die Weinmesse "Firal del Vi" statt. Auf der Messe, die in diesem Jahr zum vierten Mal veranstaltet wird, werden aber nicht nur die frisch abgefüllten Roséweine des Jahres 2006 und die Rotweine des Jahres 2005 vorgestellt. Die Messe in Pollença, bei der sich Winzer und »Bodegas« der Insel einem breiten Publikum vorstellen, ist inzwischen zu einer wichtigen Plattform geworden, um einheimischen und ausländischen Besuchern den mallorquinischen Wein fachgerecht zu präsentieren. Die mallorquinischen Weine haben generell einen sehr mediterranen Charakter und entstehen meist durch die Mischung verschiedener Weinsorten wie etwa der heimischen Manto Negro oder dem Fogoneu und internationaler Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot oder Shiraz. Das mallorquinsche Klima spielt zudem eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des eigenen Charakters, der sich vor allem in den Rotweinen widerspiegelt. Vor allem bei deutschen Weinkennern und -liebhabern finden die Weine Mallorcas immer größeren Anklang. Julio Torres von der Vereinigung »Petits Cellers«, in der zahlreiche kleinen Bodegas organisiert sind, betonte, dass Deutschland für die Weine Mallorcas derzeit der wichtigste Markt für die Weine der Insel sei.
Insgesamt nehmen an der diesjährigen Weinmesse, die wie in den Vorjahren im Kreuzgang des Klosters Santo Domingo stattfinden wird, 37 Weinkellereien teil. An zwei Nachmittagen (14. und 15. April) kann sich das Publikum vom reichhaltigen Weinangebot der Insel überzeugen. Im Vorfeld der Messe organisiert die Vereinigung »Associació Vi Primitiu de Pollença« zusammen mit der Stadt Pollença einen Weinprobekurs und eine Konferenz über die heimischen Weinsorten. (mallorca.de)
zur Übersicht zur Übersicht
04.04.2007
Zwei neue Berghütten auf Mallorca eröffnet
Pünktlich zur Wandersaison wurden in Mallorcas Bergorten Escorca und Pollença zwei neue Herbergen eröffnet. Die Berghütten auf Mallorca sind vor allem bei Wanderern als Einkehr- und Übernachtungsort beliebt. Der Inselrat hat die beiden Hütten, die über knapp 100 Schlafplätze verfügen, mit knapp zweieinhalb Millionen Euro finanziert. In Escorca liegt die Hütte in der Nähe der Finca Son Amer, die Hütte in Pollença liegt Nahe der römischen Brücke. Damit ist jetzt der Wanderweg Ruta de Piedra en Seco auf fünf Hütten erweitert worden. (Inselradio / mallorca.de)
zur Übersicht zur Übersicht
04.04.2007
Gemeindezertifikat ersetzt Residencia
Bürger der Europäischen Union, die auf den Balearen leben, brauchen in Zukunft keine Residencia mehr zu beantragen. Wie der balearische Ministerpräsident Jaume Matas sagte, wird das Leben für Residenten damit in Zukunft einfacher. Die Residencia berechtigte bisher zu Preisnachlässen beim Kauf von Flug- und Schiffstickets und galt als »Ausweis« von Nicht-Spanischen EU-Bürgern. Das Gesetz zur Abschaffung der Residencia trat Ende März in Kraft und gilt für ganz Spanien.
Die Residencia wird durch ein neues Zertifikat der jeweiligen Gemeinden ersetzt, dessen Beantragung weniger kompliziert sein soll und zunächst fünf Jahre gültig ist. Es ähnelt optisch der bisherigen Residencia und enthält ebenfalls ein Foto und einen Fingerabdruck des Inhabers. Offiziell wohnen derzeit etwa 130.000 Residenten aus aller Welt auf den Balearen, wobei der größte Anteil aus Ländern stammt, die nicht der EU angehören. Von der neuen Regelung profitieren mehr als 60.000 nicht spanische EU-Bürger auf den Balearen. Mit offiziell etwa 11.000 Personen stellen die deutschen Residenten eine der größten Gruppen. (mallorca.de)
zur Übersicht zur Übersicht
NEWSLETTERARCHIV
DER MALLORCA-NEWSLETTER
Bestellen Sie den kostenlosen Newsletter.
NEWSLETTER-ARCHIV
Bitte bachten Sie, dass es sich bei dieser Seite um eine Archiv-Seite handelt und gemachten Angaben u.U. nicht mehr aktuell sein können. Dieses gilt insbesondere für Preisangaben, Termine und Öffnungszeiten.