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AUSGABE APRIL 2005
Der Mallorca Newsletter
21.04.2005
Handlingpersonal am Flughafen will streiken
Am 29. April und am 4. Mai will das Handlingpersonal der spanischen Flughäfen, welches für das Be- und Entladen der Flugzeuge zuständig ist, für jeweils 24 Stunden die Arbeit niederlegen. Die drei größten spanischen Gewerkschaften CCOO, UGT und USO haben den Streik jetzt offiziell angekündigt. Wegen des langen 1. Mai Wochenendes wird in ganz Spanien an den beiden Tagen mit überdurchschnittlich viel Flugverkehr gerechnet. Mallorcas Tourismusindustrie erwartet für das Wochenende außerdem die erste große Reisewelle. Tourismusminister Joan Flaquer sagte als Reaktion auf die Ankündigung, die Balearen können in der Sommersaison keinen Streik des Handling-Personals gebrauchen. Bei dem Konflikt geht es um die Arbeitsbedingungen des Handling Personals. Die Zentralregierung will den Sektor privatisieren. Die UGT fordert Sicherheiten für die rund 25.000 spanischen Flughafenangestellten, von denen ein Fünftel auf den Balearen beschäftigt ist. Flaquer sagte, es sei ideal, wenn die Flughafengesellschaft AENA den Streik noch abwenden können. Häfen und Flughäfen sind nach den Worten von Flaquer der erste und letzte Eindruck des Urlaubslandes. Ein Streik könne das Image der Urlaubsregion beschädigen. (mallorca.de / Inselradio)
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21.04.2005
"Nein" zum Windmühlenpark bei der Ermita de Artà
Der balearische Umweltverband Gob hat sich offiziell gegen die Pläne der Energiegesellschaft Gesa ausgesprochen, die bei der Ermita de Artà einen Windmühlenpark errichten will. Die Zone gehörte bis vor einem Jahr zum Naturpark Llevant und steht nach dessen Verkleinerung unter Naturschutz. Der Gob kritisierte die Pläne der Energiegesellschaft, eines der wichtigsten Naturschutzgebiete der Balearen für eine Windmühlenpark zu nutzen. Deshalb müßten die Windmühlen in anderen Zonen der Insel errichtet werden. (Inselradio)
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21.04.2005
Sturm über Mallorcas Norden
Die Iscomar-Fähre zwischen Alcudia und Ciutadella auf Menorca mußte letzten Samstag Nachmittag im Hafen von Mahon einen ungeplanten Stop einlegen. Grund waren starke Winde bis Stärke 6 und Wellen bis zu 2 Metern Höhe. Die Fähre war am Morgen aus Alcudia abgefahren und mußte unterwegs den Kurs ändern. Den ganzen Samstag über war die See im Kanal zwischen Mallorca und Menorca sehr unruhig. (Inselradio)
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21.04.2005
Kronprinzenpaar kommt nach Mallorca
Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia Ortiz kommen am 9. Mai für 5 Tage auf die Balearen. Auf dem Programm steht der Besuch aller balearischen Inseln. Sie treffen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von verschiedenen Organisationen. Auch Treffen mit Einwohnern sind vorgesehen. Auf Mallorca verbringt das Kronprinzenpaar die ersten beiden Tage, dabei stehen Besuche in Palma, Manacor, Valldemossa, Sa Pobla und Pollensa auf dem Programm. (Inselradio)
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21.04.2005
Anstieg der Flughafen- Passagiere um 10%
Im März 2005 kamen im Vergleich zum Vorjahresmonat 1,2 Millionen Passagiere mehr auf dem Flughafen an. Das ist ein Anstieg von fast 10 Prozent. Das teilte der Flughafen mit. Mehr Passagiere sind vor allem aus Deutschland und England angekommen und abgeflogen. Bei den Deutschen stieg die Zahl um 6,8 Prozent, bei den Briten kamen 9,5 Prozent mehr Gäste [?]. Die meisten Flugverbindungen bestehen nach Barcelona und Madrid. Danach folgen Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg. Air Berlin ist mit 343.000 Passagieren im März die Airline mit dem größten Passagieraufkommen. (Inselradio)
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21.04.2005
Balearenbüro in Bad Honnef erziel erste Erfolge
Nach einer sehr positiven Resonanz der deutschen Wirtschaft und Bevölkerung auf die Eröffnung des Balearenbüros in Bad Honnef kann Repräsentant und Leiter der Außenstelle der Balearenregierung Georg Weimert in Deutschland erste Erfolge erzielen. So wurden nach einem "Produkt-Tasting" und Probecatering, daß mit Unterstützung des CDEIB durch Ritz Carlton Catering in Wolfsburg durchgeführt wurde ausschließlich mallorquinische Produzenten für die Primärstofflieferung ausgewählt, die von Ritz Carlton für das Auto Event der Superlative das VW bis ende März auf Mallorca veranstaltete verwendet wurden. Den 9.000 Händlern aus 60 Ländern wurde z.B. mallorquinischer Wein im Wert von über 40.000,00 Euro gereicht sowie Primärprodukte, wie frisch gepresster Orangensaft aus Sóller, Obst, Gemüse, Fleisch, Käse bis hin zum Wasser im Wert von über 100.000 Euro. Cateringdirekter Peter Cezanne war begeistert über Qualität und Service der mallorquinischen Produzenten. Das Balearenbüro in Bad Honnef wurde am 1. Dezember 2004 eröffnet. Wie Josep Juan Cardona - Minister für Handel, Industrie und Energie - erklärte, bestehe die Arbeit des neuen Büros vor allem darin, die Qualität der vielfältigen Produkte der Balearen in Deutschland bekannter zu machen, denn die Inseln hätten weit mehr zu bieten als Strände und Landschaften. (mallorca.de)
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06.04.2005
500 Mallorquiner fahren zum Papstbegräbnis
Der Andrang ist so groß, daß die Reisebüros Schwierigkeiten haben, die Reisen zu organisieren. Allein in Valldemossa planen rund 100 Senioren die Teilnahme an den Feierlichkeiten. Weil die regulären Flugverbindungen nicht ausreichten, versuchten die Reisebüros weitere Chartermaschinen einzusetzen. Als Alternative zum Flugverkehr bietet die Fährlinie Trasmediterránea Überfahrten von Barcelona nach Italien. In einer Pressemitteilung hat die Balearenregierung das Lebenswerk des Papstes gewürdigt. Vor allem sein Eintreten für den Frieden, die Freiheit und die soziale Gerechtigkeit werden hervorgehoben. Die Balearenregierung kündigte drei Volkstrauertage auf den Balearen an. Nach der Bekanntgabe des Todes am letzten Samstag läuteten die Glocken der Kathedrale und aller Kirchen Mallorcas zum Gedenken an das katholische Kirchenoberhaupt. Zum Trauergottesdienst am Sonntag in der Kathedrale kamen rund 3.000 Menschen. Unter ihnen befanden sich der balearische Ministerpräsident Jaume Matas und Palmas Bürgermeisterin Catalina Cirer. In seiner Predigt würdigte Bischof Murgui den Papst als einen nicht käuflichen Menschen, der die Grundwerte der Kirche verteidigt habe. Auch in den anderen Kirchen der Insel gedachten die Katholiken dem Verstorbenen. Am Regierungssitz in Palma und in den Rathäusern der Insel hängen die Fahnen auf Halbmast. Aus Respekt vor dem Tod wurde auch das Volksfest am Sonntag im Bellverpark ohne die sonst übliche Blasmusik gefeiert und auch die berittene Polizei von Palma ließ die angekündigten Reiterspiele ausfallen. Die Dachorganisation von Einwohnerverbänden kritisierte die Entscheidung. In Spanien gäbe es keine Staatsreligion. Deshalb dürfe ein von Bürgerinitiativen organisiertes Volksfest nicht durch den Tod des Papstes beeinträchtigt werden. (mallorca.de / Inselradio)
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06.04.2005
Beschäftigungsrekord auf den Balearen
Im März waren über 380.000 Arbeitnehmer bei der Seguridad Social gemeldet. Das waren mehr als je zuvor in der Geschichte der Balearen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Beschäftigten um drei Prozent. Besonders stark sanken die Arbeitslosenzahlen in der Landwirtschaft, die einen Rückgang von 16 Prozent meldete. In Industrie und Bauwirtschaft ging sie etwa um sechs Prozent zurück. Der Dienstleistungssektor stellte 2,5 Prozent mehr Beschäftigte ein. (Inselradio)
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06.04.2005
Kreuzfahrtschiff-Saison in Palma eröffnet
Der Hafen von Palma startete am 1. April offiziell in die Kreuzfahrtschiff-Saison 2005. Bis Ende November werden über 470 Kreuzfahrtschiffe in Palma anlegen. Das sind gut 50 mehr als im vergangenen Jahr. Mit je 70 Anmeldungen sind der Oktober und November die meistgebuchten Monate des Jahres. Für April erwartet der Hafen von Palma 38 Kreuzfahrtschiffe. Das ist ein Viertel mehr als vor einem Jahr. (Inselradio)
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06.04.2005
Qualitätsauszeichnung für den Strand in Palmanova
Der Strand von Palmanova hat als erste balearische Urlaubsregion die Auszeichnung "Q" für Qualität erhalten. Der Preis wird vom spanischen Institut für Qualität im Tourismus verliehen, die Richtlinien legt das Tourismusministerium in Madrid fest. Palmanovas Strand erhält die Qualitätsauszeichnung für die herausragenden Serviceleistungen, die guten Umweltbedingungen und die ständigen Fortschritte. Der Preis wurde bereits im vergangenen Jahr der Gemeinde zuerkannt, erst jetzt fand aber die offizielle Übergabe statt. (Inselradio)
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06.04.2005
Fischer und Großhändler im Dauerstreit
Kurz vor Ostern begann in Palmas Fischbörse der Streit zwischen Fischern und Großhändlern, als beide Parteien über eine Neuregelung nicht überein kamen. Seit dem 29. März dürfen die Einkäufer nicht mehr den Bereich betreten, in dem die Fische für die Versteigerung vorbereitet werden. Die Fischer begründen die Sperre mit hygienischen Vorschriften. Die Händler weigern sich deshalb, Ware zu erwerben. Beide Parteien suchten zuerst nach einer friedlichen Lösung, konnten sich aber nicht einigen. Daraufhin kam es zu Handgreiflichkeiten, und die Polizei mußte eingreifen. Rund 20 Tonnen Frischfisch kamen am Dienstag vor Ostern nicht in die Läden. Im Laufe des Tages beraumte der Fischereidirektor der Balearenregierung eine Eilsitzung mit Fischern und Einkäufern an - eine Einigung konnte aber nicht erzielt werden. Auch nach Ostern ging der Streit weiter, nachdem die Händler eine Frist von einer halben Stunde forderten, um den Fisch begutachten zu können. Die Fischer lehnten den Vorschlag ab. Letzte Woche wurde daraufhin die Fischbörse nicht nur für Händler geöffnet sondern für alle Interessenten. Die Käufer konnten zwischen 9:30 und 11:00 Uhr die Frischware direkt kaufen. Nach diese Entscheidung der Fischer sorgte dafür, daß die Händler sie bei der Delegation der Zentralregierung und dem balearischen Gesundheitsamt anzeigen wollen. Sie vertreten die Meinung, daß die Fischer für die Direktverkäufe behördliche Genehmigungen brauchen. Der Generaldirektor für das Fischereiwesen, hat die Großhändler und die Fischer zu einem Gespräch zusammengerufen. Er schlägt vor, daß die Fischer einen Startpreis zu Beginn der Auktion festlegen können. Die Großhändler sollten im Gegenzug mehr Informationen über den Umfang des jeweiligen Fangs erhalten. Mit diesem Kompromißvorschlag soll der Streit beigelegt werden. Fischer und Großhändler beharren jedoch beide auf ihren Positionen und drohen sich gegenseitig mit Klagen. Die Situation ist so gespannt, daß die Nationalpolizei die Fischbörse überwachte. Sie befürchtete Ausschreitungen der Großhändler, die über den Direktverkauf von frischem Fisch an die Endverbraucher verärgert sind. (mallorca.de / Inselradio)
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