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SOMMER AUF MALLORCA
Quallenkarte 2010
Seit im Sommer 2006 zahlreiche Strände im Mittelmeerraum gesperrt werden mussten, sind Regierung, Bevölkerung und Urlauber gleichermaßen sensibilisiert. Noch ist es an den Stränden Mallorca recht ruhig und Quallen sind bisher nur an der Nord- und Südostküste gesichtet worden – in der Regel waren dies Quallenarten, die beim Hautkontakt zwar unangenehm, aber ungefährlich sind.

Aber für Abwehmaßnahmen ist man auf Mallorca auch in diesem Sommer vorbereitet.

Quallen an den Stränden Mallorcas*

OrtTagQuallenartAnzahl
26Formentor02.08.2010Ohrenqualleeinzeln
18Cala Mondrago13.08.2010k.A.einzeln
 Cala MondragoMitte Maik.A.einzeln
3Meer vor Sant Elm30.06.2010Feuerquallen>50
8Cala GranMitte MaiFeuerqualle einzeln
24Port de Pollença26.07.2010Leuchtquallen2
2Cala Agulla11.08.2010k.A.zahlreiche
1Cala GatMitte Maik.A.einige Dutzend
*Angaben ohne Gewähr.
Die Angaben an dieser Stelle beruhen auf eMail-Mitteilungen der mallorca.de-Leser.


Quallenplage auf Mallorca – was ist zu tun?
Im letzten Jahr wurde ein Überwachungsnetzwerk vor der Küste Mallorcas installiert, welches große Quallenschwärme bereits auf hoher See erkennen und die Quallen vor den Küsten abfischen soll.
Zu beachten ist jedoch, dass nicht jede Qualle auch gleichzeitig Gefahr bedeutet!
Nicht alle Quallen besitzen Tentakeln und Nesselzellen. Nur diese können durch Kontakt beim Menschen Hautirritationen, Jucken, Schwellungen und (leichtes) Brennen verursachen.
Die wohl bekannteste nesselnde Qualle ist die Feuerqualle.
Wirklich bedrohlich ist der Kontakt mit den Nesseln nur in den wenigsten Fällen. Etwa, wenn der Kontakt allergische Reaktionen auslöst.

Ebenso ist es eine Legende, dass Quallen Menschen aktiv im Wasser »angreifen« und »beißen« würden.
Leider hält sich dieses Gerücht bei einigen Urlaubern hartnäckig und das erste undefinierbare tote Tier am Strand wird zur Lebensgefahr erklärt.

Die einzige im Mittelmeer bekannte Quallenart, die nach einem Kontakt auch beim Menschen ernsthafte Probleme herbeiführen kann, ist die Leuchtqualle.
Ernsthafte Vorfälle sind in diesem Jahr jedoch glücklicherweise noch nicht bekannt geworden.

Sollte es trotz der gegebener Vorsicht im Wasser trotzdem zum Kontakt mit nesselnden Tieren kommen:
  • Reiben Sie niemals an den Kontaktstellen. Dieses würde das Nessel-Gift nur im Körper verteilen.
  • Entfernen Sie evtl. vorhandene Tentakelstücke. Ideal dafür ist Alkohol.
  • Waschen Sie die Wunden niemals mit Süßwasser! Verwenden Sie warmes Salzwasser.
  • Behandeln Sie die gereizten Hautstellen mit Essig.
  • Die Strandaufsicht ist auf Quallenkontakte vorbereitet. Informieren Sie nach einem Kontakt bitte das Personal. Hier kann ihnen auch bei der Behandlung geholfen werden.
Vor dem Baden sollten Sie generell auf die Flagge am Strand achten: »Grün« = gefahrloses Baden und Schwimmen möglich
»Orange« = Vorsicht beim Baden und Schwimmen
»Rot« = Bade- und Schwimmverbot!

Bei Quallensichtungen wird in der Regel zunächst die orange Fahne gehißt.





































QUALLENSICHTUNG

Haben Sie in diesem Jahr bereits Quallen vor den Küsten und an den Stränden Mallorcas gesehen?

Dann melden Sie uns ihre Beobachtung bitte an feedback@mallorca.de.

Ihre Beobachtungen werden danach in die Quallenkarte eingetragen. Bitte nennen Sie uns den Tag der Beobachtung, den Strand bzw. die Bucht und die ungefähre Anzahl der Quallen. Sollte es Ihnen zudem möglich sein, die gesichtete Qualle zu beschreiben oder gar die Art zu benennen, übernehmen wir diese Angaben gern.

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QUALLENARTEN
Unzählige Quallenarten lieben in den Weltmeeren. Die Bekanntesten sind zweifelsohne die Feuer- und Leuchtquallen. Aber nur die wenigsten Quallen sind für den Menschen gefährlich. Im Mittelmeer sind überwiegend die folgenden Quallenarten verbreitet:
Segelqualle
(Velella velella)
durchsichtig, tritt in Schwärmen auf. Bewegen sich nur mit der Strömung fort. Daher häufiges Auftreten an den Stränden.
Durchmesser: bis 8 cm
Ungefährlich.
Strahlenquallen
(Porpitidae)
intensiv blau, gelb oder grünlich gefärbt. Treiben an der Wasseroberfläche.
Durchmesser: 3-5 cm
Ungefährlich.
Fahnenquallen
/ Ohrenqualle

(Semaeostomeae)
durchsichtig, oft mit blauer, gelber, grüner oder violetter Zeichnung. Tritt in Schwärmen auf und treibt mit der Strömung.
Durchmesser: wenige Zentimeter
Ungefährlich.
»Feuerqualle« /
Gelbe Haarqualle

(Cyanea capillata)
dunkelrot bis gelb
Durchmesser: bis 50 cm
Kontakt löst Hautrötungen aus.
Die aus Nord- und Ostsee bekannte Qualle ist im Mittelmeer sehr selten.
»Feuerqualle« /
Leuchtqualle

(Pelagia noctiluca)
durchscheinende Körper mit rötlicher Zeichnung
Durchmesser: bis 5-7 cm
Länge: 12-15 cm
Tentakel-Länge: bis 1 m
GEFAHR!
Nesselkapseln der Fangtentakel durchdringen die menschliche Haut.
Gift löst stechende Schmerzen aus. Bläschenbildung.
Spiegeleiqualle
(Cotylorhiza tuberculata)
weißlicher Schirm
Durchmesser: bis 35 cm
schwaches Nesselgift
für den Menschen harmlos
Portugiesische Galeere
(Physalia physalis)
bläulich schimmernde Gasblase
Größe: bis 30 cm
blaue, weiße oder rotviolette Tentakel
Im Mittelmeer sehr selten!
GEFAHR!
Kontakt führt zu Übererregung der Nervenzellen.
Wurzelmundqualle
(Rhizostoma octopus)
weiß bis cremefarbig, festen Konsistenz
Durchmesser: bis 50 cm
schwach giftig, Berührung führt beim Menschen kaum zu Irritationen.