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15. Mai 2014

Geldstrafen für Freizügigkeit und »unsittliches Benehmen«

(Palma de Mallorca, 15.05.2014) Die Stadtverwaltung von Palma hat ihre Ankündigung aus dem letzten Herbst nun in die Tat umgesetzt und beschloss für Mitte Mai die Einführung eines Gesetzes, welches u.a. zu freizügige Outfits unter Strafe stellt. Demnach muss jeder, der abseits des Strandes zu viel nackte Haut zeigt, mit einer Strafe von bis zu 200 Euro rechnen.
Das in der deutschen Presse als »Bikini-Verbot« titulierte Gesetz soll jedoch nicht den Urlaubsspaß am Strand verbieten - auch nicht an der bei den deutschen Urlaubern so beliebten Playa de Palma. Es soll vielmehr die Unsitten der Urlauber eindämmen, die seit Jahren immer mehr Überhand nehmen.
Die Stadtverwaltung betont ausdrücklich, dass keine Touristen bestraft würden, die etwa in den Urlaubsorten in Badeshorts oder Bikini vom Strand zum Hotel laufen. Vielmehr sollen die Touristen zur Kasse gebeten werden, die in zu freizügigen Outfits in der Altstadt der Inselhauptstadt unterwegs sind. Diese Unsitte habe sich in den letzten Jahren zu sehr durchgesetzt und Verwarnungen wurden in der Regel belächelt. Die Verordnung ermöglicht nun ein stärkeres Durchgreifen der Ordnungshüter.
Das neue Gesetz beinhaltet aber noch weitere Ordnungsstrafen für den Erhalt der »guten Sitten«. Bestraft werden u.a. das Urinieren in der Öffentlichkeit, das Stören der Nachtruhe oder das Anbandeln mit Prostituierten. Vorbild dieser Verordnung ist die katalanische Hafenstadt Barcelona. Dort gilt ein ähnliches Gesetz bereits seit 2011. (mallorca.de, Autor: Marco Bonkowski)

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