»Ballermann« füllt Sommerloch

Mit Beginn der Sommer-Urlaubszeit hat erneut das Thema »Ballermann« die deutsche Presse erreicht. Ausschlaggebend war eine Bemerkung von Palmas Vize-Bürgermeister Álvaro Gijón, der zu Beginn der Woche davon sprach, die Playa de Palma zu einer Luxuspromenade auszubauen. Für die notwendigen Maßnahmen veranschlagte er in einem Interview mit der »Bild«-Zeitung fünf bis sechs Jahre.

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25. Juli 2013

Alle Jahre wieder: »Ballermann« füllt Sommerloch


(Palma de Mallorca, 25.07.2013) Mit Beginn der Sommer-Urlaubszeit hat erneut das Thema »Ballermann« die deutsche Presse erreicht. Ausschlaggebend war eine Bemerkung von Palmas Vize-Bürgermeister Álvaro Gijón, der zu Beginn der Woche davon sprach, die Playa de Palma zu einer Luxuspromenade auszubauen.
Für die notwendigen Maßnahmen veranschlagte er in einem Interview mit der »Bild«-Zeitung fünf bis sechs Jahre.
Mallorca-Kenner wird diese Ankündigung nicht sehr verblüffen. 2011 wurden großspurige Pläne erdacht, die Playa de Palma umzubauen. Wenige Monate später wurden diese Maßnahmen zunächst zu einer »kleinen Lösung« reduziert, um sie wenig später komplett abzusagen. Als Ursache wurden vor allem die Wirtschaftskrise und mangelnde Investoren genannt. Auch Proteste der Anwohner sorgten für eine Umstimmung bei den Politikern.
Die neuen Pläne von Álvaro Gijón sollen Luxus-Urlauber aus Fernost und Arabien nach Mallorca locken. Eine Erklärung, warum diese Zielgruppe ausgerechnet die Playa de Palma als Urlaubsziel wählen sollen, blieb der Lokal-Politiker ebenso schuldig wie die Antwort auf die Frage, wie dieses Vorhaben finanziert werden soll.
Auch die Position der Anwohner sprach Gijón nicht an.
Dass sich diese Nachricht zunächst über die Boulevard-Presse verbreitete, hat den bisher unbekannten Politiker sicherlich schnell ins Gespräch gebracht - ob diese Planungen allerdings Werbung für die Baleareninsel sind, oder vielmehr die jährlichen 500.000 Touristen der Playa de Palma abschrecken, ist fraglich.
Solange Mallorca weiterhin tief in der Wirtschaftskrise steckt und keine Multi-Millionenschweren Investoren gefunden werden, wird die Playa de Palma wohl weiterhin unverändert bleiben.
(mallorca.de, Autor: Marco Bonkowski)

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