Wenn man sich mit Mallorquinern über die – trotz wachsender Probleme in letzter Zeit – Errungenschaften des deutschen Sozialstaates unterhält, den umfassenden
Kranken- und Versicherungsschutz, in den meisten Fällen vollen Lohn bei Krankheit oder die Höhe des Arbeitslosengeldes, können sie derart paradiesische Zustände kaum fassen.
Nichtsdestoweniger äußern sie keine Sehnsucht nach einem solchen Paradies. Die Mallorquiner nehmen ihr Schicksal, wie es kommt, und tragen es mit grandeza (»Größe« und Würde).
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