MIETWAGEN   DATENSCHUTZ   IMPRESSUM   MITTWOCH, 29. MÄRZ 2017
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STÄDTE AUF MALLORCA
Cala d'Or
Die in den sechziger Jahren um die romantische Goldbucht entstandene erste Urbanisation Cala d'Or hat sich seither zu einem in seiner Expansion offenbar nicht zu bremsenden Tourismusmagneten entwickelt.
Das Erfolgskonzept hieß und heißt noch Bauen im Ibiza-Stil, d.h., nur wenige Stockwerke hoch, alles kalk-weiß und gefällig fürs Auge.
Die anfangs wenigen Hotels durften nur am Abhang der Cala Gran und der Cala d'Or ein bißchen höher sein.
Außerdem sorgten große Gärten und üppige Bepflanzung für eine der Landschaft harmonisch angepaßte Siedlung. Sie ist noch heute in den Villenvierteln zwischen der Cala Esmeralda und dem Hafen zu besichtigen. Aber nur das Baustilkonzept überdauerte die Jahre. Mit dem Boom stiegen die Bodenpreise, und aus war's mit der Großzügigkeit bei Grundstücksgröße und Begrünung. Zwar fehlen im Bereich Cala d'Or immer noch die andernorts oft so häßlichen Hochhäuser, dafür wurde dicht an dicht gebaut; vor allem in den Bereichen Cala Ferrera und Cala Egos.
Die beiden attraktiven Buchten Cala d'Or und Cala Gran am Ende von Nebenarmen der tief ins Land reichenden Hafenbucht Porto Cari verfügen beide über Sandstrand, wiewohl im Fall der Cala Gran großflächig aufgeschüttet. Sozusagen mitten im Zentrum verfügt dennoch kein anderer Ort Mallorcas über vergleichbar malerische Strände. Um sie herum liegendie älteren Viertel. Glasklares Wasser und schützende Felsküste bieten obendrein beste Voraussetzungen für jede Art von Wassersport. Der Haken ist nur die dahinterliegende Bettenkapazität. In den Sommermonaten heißt es: zusammenrücken, solange die Sonne am Himmel steht.
Cala d'Or besaß schon lange vor allen anderen Orten eine richtige Fußgängerzone im Zentralbereich, und zwar im schicken mediterranen Stil voller Kneipen, Open-air-Terrassen und Boutiquen. Drumherum sorgen Einbahnstraßen und zunehmend verkehrsberuhigte Enge für wenig und dann gebremsten Autoverkehr. Und damit für ungefährdeten Flanierraum zum Sehen und Gesehenwerden entlang der zahlreichen Cafés und Gartenrestaurants. Die Bevorzugung Cala d'Ors durch den gehobenen Mittelstand internationaler Mischung mit deutscher Mehrheit ist unverkennbar, obwohl der Massentourismus auch dort Einzug gehalten hat.

Einige Bereiche und Hotelanlagen in Cala d'Or begeistern nach wie vor, aber es fallen etwas außerhalb auch unverständliche Bausünden und Planungsfehler ins Auge.

Das zentrale Cala d'Or – dazu gehört auch die Zone rund um den großen Yachthafen – kann außerhalb der Hauptsaison für die meisten Urlaubergruppen durchaus empfohlen werden; nur für Familien mit Kindern gibt es sicher geeignetere Ziele. Eine eher ruhige Urlaubsgestaltung in angenehmer Umgebung läßt sich leicht mit gelegentlichen abendlichen Unternehmungen verbinden. Umgekehrt sind alle Voraussetzungen für tagsüber wie abends aktive Ferien gegeben. Denn auch in der Vor- und Nachsaison ist hier noch einiges los (kaum in den Wintermonaten). Die Hauptsaison sollte meiden, wen viel Betrieb und Enge stören. Letzterem kann man in Cala d'Or schlechter als anderswo ausweichen. Lediglich die noch unverbaute Cala Arsenau in ca. 4 km Entfernung bietet eine auch per Fahrrad noch leicht erreichbare Alternative.

Die Vorzüge und Nachteile von Cala d'Or und seiner Vororte wurden bereits deutlich gemacht. Als Standquartier zur Entdeckung der Insel liegt Cala d'Or ungünstig, für kleine Touren im Ostküstenbereich indessen nicht schlecht.
Text: »Mallorca – Handbuch für den optimalen Urlaub«
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