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STÄDTE AUF MALLORCA
S`Arenal (El Arenal)
Wo vor 40 Jahren Strand und Dünen wie bei Colonia de Sant Jordi die Bucht von Palma zierten, stehen heute zwischen Can Pastilla und dem Yachthafen von S`Arenal an die 250 Hotels mit über 50.000 Betten. Vor allem auf diesen 6 km (und in Magaluf) spielt sich die Art von Tourismus ab, dem der Mallorcaurlaub sein langjähriges Negativimage verdankt. Aber es muß differenziert werden, denn S`Arenal (El Arenal) ist nicht gleich der Playa de Palma und diese wiederum anders als Can Pastilla, auch wenn die Grenzen fließend sind.
Die heute durchgängige, palmenbestandene Strandpromenade fast ohne Autoverkehr, bildet das verbindende Element der Urlaubszentren im Osten der Bucht von Palma. In regelmäßigen Abständen wurden zwischen Strand und Promenade Balnearios angelegt, Brückenköpfe zur Befriedigung der Grundbedürfnisse der Besucher, wozu in erster Linie Drinks, Snacks und laute Discorhythmen zählen. Gleichzeitig dienen sie zur Kennzeichnung von Strandabschnitten ohne sonstige markante Punkte. Ihre durchgehende Numerierung (No. 1 bis No. 13) mit Anfang in S`Arenal erleichtert die Orientierung.

Playa de Palma beginnt etwa mit dem Balneario 9 und geht ab Balneario 4 in den Strand von S`Arenal über. Entlang der - mit Hunderten von Palmen in den letzten Jahren verschönten - Uferpromenade stehen in dichter Folge die Hotel - und Appartmentblocks, nur unterbrochen von den zum Strand führenden Stichstraßen und Restaurant - und Ladenzeilen. Die Bebauung geht hinter der ersten Reihe am Meer nur etwa 300 m in die Tiefe, das sind gerade 4-5 Straßenblocks. Weitere Hotels, Appartmentkomplexe und Villen mischen sich dort mit grünen Gärten. Die zurückliegenden Häuser der Mittelklasse und der ****Kategorie verfügen fast alle über attraktive Poolanlagen.

An der Promenade gibt es ortsseitig kaum einen nicht von Läden, Restaurants oder Kneipen besetzten Meter. Am Strand ist der Balneario 6 unter der schönen Bezeichnung »Ballermann« mittlerweile nicht nur in Deutschland berühmtberüchtigt. Jubel, Trubel, Heiterkeit, besonders auf die Mentalität der deutschen Mehrheit unter den Gästen abgestimmt, sind auch noch in der dritten Reihe angesagt. Auf engem Raum erfreuen in der Bier- und Schinkenstraße ungezählte Bars und Imbißstände mit allen bekannten heimischen Biermarken und Spezialitäten aus deutschen Landen das sich dort wie zu Hause fühlende Urlauberherz.
Wer in den Ferien ein bißchen oder auch mehr Rummel möchte und sich am gleichförmigen Strandleben über Kilometer nicht stört bzw. ohnehin den hoteleigenen Pool vorzieht, liegt in Playa de Palma - im wahrsten Sinne des Wortes - richtig. Zahlreiche relativ komfortable, wenn auch dann nicht billige Hotels, sorgen dafür, daß sich die Mehrheit der Gäste offenbar wohlfühlt.

Als Ausgangspunkt für Tagesausflüge ist Playa de Palma gut geeignet: viele Ziele einschließlich der Großstadt Palma liegen geographisch günstig. Im Umfeld hinter der Hotelurbanisation findet man indessen nur die Autobahn, zersiedelte Landschaft und den Flugplatz. Für Radtouren, Wanderungen und eventuelle Ausritte in Ortsnähe kommt nur der weniger umwerfende Bereich südlich von S`Arenal in Frage (Son Veri mit Cala Blava).

Bleibt S`Arenal etwa von Balneario 4 bis 1, und ab Balneario 3 ein abschreckendes Beispiel für Betonsilo-Tourismus. Nicht nur am Meer stehen die allesamt über die Jahre schäbig gewordenen Hotel- und Appartmenthochhäuser dicht an dicht. Enge, schmuddelige Straßen, eine wenig einladende Bettenburg neben der anderen und unzählige Bars, Discos und "Freßbuden" auch noch in den drei, vier Blocks weiter oben. Sicher, durchaus nicht alle Häuser entsprechen dieser Schwarzmalerei, zumal nicht im etwas strandferneren Ortsteil Son Veri östlich der verdichteten Uraltbebauung, aber warum sollte man eigentlich dort und nicht an einem attraktiveren Standort buchen? Wer in S`Arenal freiwillig und in Kenntnis der Situation Urlaub macht, weiß warum: die vier "S" stehen im Vordergrund, wobei Sonne und Sand nicht die größte Rolle spielen. Bei Suff und Sex klappt die nationale und manchmal sogar die internationale Verständigung am besten. Unter diesen Aspekten ist S`Arenal vielleicht die richtige Wahl.

Wer nicht ausreichend vorgewarnt nach S`Arenal gerät, dem ist zu wünschen, daß er/sie wenigstens eines der Hotels in Son Veri am Südende zwischen Arenal Zentrum und »Aqualand El Arenal« (früher »Aqua City«) erwischt. Dort geht es etwas ruhiger zu, und man entkommt dem Trubel sogar zu Fuß. In Son Veri liegt auch ein sehr schöner Squash- und Tennisclub mit einer - für Arenalverhältnisse außergewöhnlich ansprechenden - Poolanlage mitten im Grünen.

Die Kennzeichnung von S`Arenal bezieht sich im wesentlichen auf die Zeit von Juni bis einschließlich September. Arenal wird zwar in der Vor- und Nachsaison nicht schöner, aber immerhin ruhiger. Ein preisgünstiges Angebot für eines der ***Hotels im Ortsteil Son Veri ließe sich dann ggf. in Erwägung ziehen. Denn wie die ganze Bucht von Palma ist auch S`Arenal eine gute Basis für Ausflüge nach Palma und in den Inselwesten.
Text: mallorca.de und »Mallorca – Handbuch für den optimalen Urlaub«
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