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STÄDTE AUF MALLORCA
Algaida
Die Ortschaft Algaida etwas abseits der gut ausgebauten Verbindung Palma–Manacor ist als solche kein Besuchsziel, aber in ihrer Nähe befinden sich mit der Glasbläserei Gordiola und dem Leder-Supermarkt Alorda zwei typische Touristenziele, dazu empfehlenswerte Restaurants und die Ermita de la Pau.

Ein burgartiges Gemäuer einige Kilometer weiter in Richtung Algaida beherbergt die Glasbläserei Gordiola. Deren riesige Verkaufsräume sind voll auf die täglichen Busladungen eingestellt. Immerhin gibt es hier neben viel Kitsch und Klimbim auch geschmackvolle Glas- und Keramikartikel zu moderaten Preisen. Im kleinen Museum des Obergeschosses findet man zwischen alten Möbeln und Ritterrüstungen Glaskunst aus aller Welt. Die echte Attraktion ist die große offene Werkstatt, wo in Handarbeit Glas geschmolzen und geblasen wird, als ob die Zeit stehengeblieben wäre. Für eine Besichtigung sollte man die Mittagszeit nach 12 Uhr oder den Spätnachmittag nach 17 Uhr vorsehen, wenn der Bustourismus "durch" ist.

Nur wenige hundert Meter östlich Gordiola lockt eine reine "Konsumfalle" Touristen mit vielen bunten Fahnen in das wiederum scheinbar mittelalterliche Gemäuer. Drinnen befinden sich ein riesiger Ledershop der Firma Alorda (nicht billig, aber gute Qualität) und eine sog. Likör-Degustation, wo der Besucher vor dem Kauf zunächst einmal alle Schnäpse probieren darf.

Zur Ermita de la Pau, dem ältesten Kirchlein der Insel, sind es von Algaida ungefähr 3 km auf der Straße in Richtung Randa/Llucmayor und dann entsprechend der Ausschilderung links ab noch einmal 2 km auf engen Wegen durch eine ruhige hügelige Landschaft (Zufahrt auch östlich Algaida: Schild). Die jüngst restaurierte Ermita steht auf einer kleinen Anhöhe. Der Schlüssel für das Tor wird im Gehöft nebenan aufbewahrt. Das Ziel erscheint nur für stark Kulturinteressierte lohnenswert.

Eher unauffällig wäre das Restaurant C'al Dimoni ("Zum Teufel") an der Ortsumgehung von Algaida, wäre da nicht vorher die Werbung an der Straße und stünde da nicht ein kleines, bunt bemaltes Teufelchen vor der Tür. Tatsächlich handelt es sich hier um einen der bekanntesten "Geheimtips" für mallorquinische Küche. In der rustikalen Gaststube werden zu mäßigen Preisen große Portionen deftiger Gerichte serviert, u.a. die typisch mallorquinischen Wurstspezialitäten Sobrasada und Butifarra. Sie werden über der immer glimmenden offenen Glut gebraten. Sozusagen um die Ecke an der Straße nach Pina befindet sich mit dem Restaurant C'an Mateu das Gegenstück zum C'al Dimoni. Vom Verkehrslärm der Hauptstraße ungestört kann man dort die schattige Terrasse genießen, im großen Pool baden und neben mallorquinischen Gerichten mit Großportionen zu moderaten Preisen auch international essen. C'an Mateu wird nur an Sonn- und Feiertagen so richtig voll, wenn die Mallorquiner Familienausflug (Kinderspielplatz) und Tafelfreuden locker verbinden.
Text: mallorca.de und »Mallorca – Handbuch für den optimalen Urlaub«
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