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DIE INSEL

Die wichtige Rolle des milden Klimas

Im Sommer befinden sich viele Pflanzen in einer Vegetationspause, wie sie die Pflanzen in Deutschland im Winter einlegen, um Kälte und Schnee überleben zu können. Auf Mallorca müssen sie im Sommer eine oft regenlose Trockenperiode überstehen. Dann trafen zwar die vielen immergrünen Bäume und Sträucher noch ihre Blätter, aber die meisten Gräser und Kräuter sind gelb und vertrocknet. Erst im Herbst, wenn es wieder regnet, sprießen sie erneut. Dann beginnt es zu grünen und zu blühen ähnlich einem zweiten Frühling. Wie an den Kameldornbüschen der Wüste kleben während der Trockenzeit an vielen vertrockneten Stauden Schnecken. Sie erwachen ebenfalls zu neuem Leben, sobald der erste Regen fällt.
Die wichtige Rolle des milden Klimas auf Mallorca
Auf Mallorca sind die verschiedenen Jahreszeiten durchaus spürbar, aber es gibt keinen eiskalten Winter mit Schnee, Frost und Straßenglätte. In den meisten Jahren sieht man Schnee nur dann und wann auf den Spitzen der hohen Berge, und selbst dort ist er meist bis zum Mittag wieder getaut. Daß im Flachland Schnee liegenbleibt, kommt nur alle Jubeljahre einmal vor, an der Küste so gut wie nie. Die von den Arabern eingeführten Dattelpalmen können ebenso wie die wildwachsenden Zwergpalmen und Kakteen Schnee durchaus vertragen. Kein Wunder also, daß Mallorca auch im Winter grün wirkt, auch wenn Mandelbäume, Platanen, Pappeln und die meisten Obstbäume ihr Blätterkleid zeitweise abwerfen wie auch in Mitteleuropa.

Die meisten Pflanzen und Früchte, die man auf Mallorca findet, sind an bestimmte Landschaftsformen und Klimazonen gebunden. In der Ebene und an den Küsten gedeihen andere Arten als im Gebirge.
Text: »Mallorca – Handbuch für den optimalen Urlaub«
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