MIETWAGEN   DATENSCHUTZ   IMPRESSUM   SONNTAG, 25. JUNI 2017
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Stromspannung

Mallorca liegt mitten in Europa – und hat sich naturgemäß angepaßt. Die vor wenigen Jahren noch vereinzelten 125V Anschlüssen sind verschwunden. Jedes Hotel und jede Finca verfügt über die bekannten 2poligen »Euro-Steckdosen«. Lediglich bei Steckern mit Schutzkontakt gibt es Untertschiede zu Deutschland – hier sollte man mit einem Adapter, den man zur Not für ein paar Euro in (fast) jedem Supermarkt auf Mallorca bekommt, vorbeugen. (mab)

GRENZKONTROLLEN
Einreise- und Zollbestimmungen
Da Spanien zum EU-Binnenmarkt gehört, entfallen für Reisende aus den EU-Mitgliedsländern die Zollbegrenzungen. Egal, ob Sie per Flugzeug oder mit der Fähre anreisen, einer Zollkontrolle werden Sie nur in Ausnahmefällen begegnen.

Waren können abgabenfrei und ohne Zollformalitäten nach Deutschland mitgebracht werden, sofern diese nicht einem Ein- oder Durchfuhrverbot unterliegen oder ein gewerblicher Nutzen erkennbar ist.

Von einem gewerblichen Nutzen spricht der Zoll in der Regel dann, wenn eine »übliche Menge« der Waren überschritten wird. Folgende Tabelle zeigt die von der EU festgelegten Richtmengen zur Abgrenzung zwischen privater und gewerblicher Nutzung.

Sollten Sie aus Ländern einreisen, die nicht zur EU gehören (etwa der Schweiz), gelten natürlich nach wie vor Grenzwerte und Zollbestimmungen.

Ware:Menge:
Zigaretten800 Stück
Zigarillos (Zigarren mit einem Höchstgewicht von 3 g/Stück)400 Stück
Zigarren200 Stück
Rauchtabak1 kg
Spirituosen10 Liter
Alkoholhaltige Süßgetränke (»Alkopops«)10 Liter
Zwischenerzeugnisse (z.B. Likörwein, Wermutwein)20 Liter
Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein)90 Liter
Bier110 Liter
Kaffee10 kg
Quelle: Zoll

Wichtig für Reisen mit dem PKW: Auch der Kraftstoff unterliegt den Zollbestimmungen! Steuerfrei darf nur der Kraftstoff eingeführt werden, der sich im Tank des Fahrzeuges befindet. Bei Einreisen nach Deutschland darf zusätzlich noch ein Reservekanister mit max. 20 Liter Kraftstoff mitgeführt werden.
Beachten Sie, daß je nach Durchfahrtsland jedoch andere Vorschriften gelten können! (mab)
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WICHTIGE DOKUMENTE
Personalausweis, Pass und Führerschein
Die Kontrolle der Personalpapiere ist zwar innerhalb der EU prinzipiell entfallen, aber dies bedeutet nicht, daß man den Personalausweis (bzw. ersatzweise einen Reisepaß) nicht mehr mitführen müßte. Es kann immer noch aus irgendeinem Grund am Airport bzw. an der Grenze kontrolliert werden; und auch in Spanien muß man sich auf Verlangen ausweisen können. Im Hotel erfolgt die Anmeldung im übrigen auch anhand der Personalpapiere. Ein Blick auf das Ablaufdatum des Personalausweises oder Passes früh genug vor der Abreise kann daher nicht schaden. Das Papier sollte noch mindestens drei Monate gültig sein.
Auch für einen Besuch im Spielkasino und für die Einlösung von Reiseschecks benötigt man den Personalausweis.

Wer ein Fahrzeug zu mieten beabsichtigt, muß neben dem Führerschein in der Regel auch seinen Personalausweis oder Reisepaß vorlegen. Die nationale Version des Führerscheins genügt, ein internationaler Führerschein ist nicht nötig. Umgekehrt reicht ein internationaler Führerschein allein nicht aus.
Ganz sinnvoll ist es, sich schon zu Hause Fotokopien des Führerscheins und Personalausweises (Reisepasses) anzufertigen und diese für den "Fall des Falles" sicher zu verwahren.
Der früher richtige Rat, etwa auf Auto-Ausflügen nur die Kopien mitzunehmen, ist nicht mehr gültig. Bei Unfall oder Verkehrskontrollen möchte die spanische Polizei die Originale sehen.

Die EU-Verkehsminister haben übrigens im Frühjahr 2005 eine geplante Verordnung, wonach die alten Führerscheine abgeschafft werden sollen, nicht umgesetzt. Es sind weiterhin alle Führerscheine der EU-Mitliedsländer gültig. Alle in Deutschland anerkannten Fahrerlaubnisse (dazu gehört übrigens auch der DDR-Führerschein) werden auch in Spanien anerkannt.
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OBER, KELLNERIN UND HOTELPERSONAL
Wieviel Trinkgeld?
Unsere Gewohnheit, Rechnungsbeträge aufzurunden und dann zum Kellner zu sagen »stimmt so«, gibt es in Spanien nicht. Nur wer den Zahlbetrag kennt und das Geld passend zur Hand hat, legt eine Kleinigkeit als Trinkgeld hinzu, das der Kellner meist schweigend einsteckt. In allen anderen Fällen, in denen man einen Kassenbon oder eine Rechnung auf Anforderung erhält, legt man einen Schein auf den Zahlteller und wartet das Wechselgeld ab. Anders als in Deutschland ist es seltener in »passender« Münze fürs Trinkgeld gestückelt. Wenn Sie mit Essen und/oder Service unzufrieden waren, sollten Sie alles einstecken; wenn Sie zufrieden waren, lassen Sie ca. 5% des Rechnungsbetrages auf dem Zahlteller liegen, und wenn es hervorragend war, geben Sie 10%. Aber nicht mehr, denn Sie wollen doch nicht die guten Sitten verderben!
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Text: mallorca.de und »Mallorca – Handbuch für den optimalen Urlaub«
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